Spitex Roggwil-Berg lagert Akutpflege aus

Der Spitex-Verein Roggwil-Berg hat die Akut- und Übergangspflege der RehaEx übertragen. Diese betreut nun die aufwendigen Pflegefälle mit.

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ROGGWIL-BERG. Der Spitex-Verein Roggwil-Berg möchte sich auf das Kerngeschäft konzentrieren und hat aus diesem Grund die ab dem 1. Januar obligatorisch zu erbringende Zusatzleistung der Akut- und Übergangspflege der RehaEx übertragen.

Die Akut- und Übergangspflege muss von jedem Spitex-Dienst entweder selbst erbracht oder delegiert werden. Es muss das ganze Kantonsgebiet mit dieser Dienstleistung abgedeckt sein. Ab dem 1. Januar werden die Spitäler Patienten mit dieser Verordnung austreten lassen und verlassen sich darauf, dass extern alles vorbereitet ist. Silvia Schnell, Betriebsleiterin des Spitex-Vereins Roggwil-Berg, unterstreicht die Bedeutung, mit einer solchen Organisation wie RehaEx zusammenzuarbeiten. Es sei für ihr Team beruhigend zu wissen, dass sehr zeitaufwendige Pflegefälle die ersten zwei Wochen nach Spitalaustritt durch die RehaEx mitbetreut werden. «Für unseren kleinen Mitarbeiterstab entfallen so extreme Arbeitsspitzen, und der gegenseitige Austausch wird sicher für alle Beteiligten einen Gewinn bringen», sagt Schnell.

Der Spitex-Verein Roggwil-Berg ist ein kleiner Spitex-Verein, welcher Wert auf eine hohe Pflegequalität legt und seine flexible, menschliche Struktur beibehalten möchte, wie es in einem Communiqué heisst. Langjährige Mitarbeiterinnen mit viel Erfahrung sowohl im Fachlichen als auch im Sozialen zeichnen den Spitex-Dienst Roggwil-Berg aus.

Der Spitex-Verein RehaEx arbeitet wie die örtlichen Spitex-Dienste auf gemeinnütziger Basis und ist im ganzen Kanton mit 14 Diplomierten und einer Hilfskraft tätig. Er ist ein Ausbildungsbetrieb für Fachangestellte Gesundheit (Fage) auf dem zweiten Bildungsweg und hat vor kurzer Zeit die kantonale Überprüfung erfolgreich bestanden. (pd)