Spitex-Fusion wird konkreter

Gleich aus mehreren Gründen will der Spitexverein Roggwil-Berg mit Spitex RegioArbon fusionieren. Der Zusammenschluss ist 2017 geplant.

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Die Dienstleistungen, die die Spitex erfüllt, sind laufend gewachsen. Hinzu kamen etwa die Akut- und Übergangspflege, Palliative Care, Psychiatrie-und Kinder-Spitex, wie die Organisation in einer Medienmitteilung aufzählt. Mit dieser neuen Ausgangslage machte der Vorstand des Spitexvereins Roggwil-Berg die Erkenntnis, dass die heutige Struktur nicht mehr ausreichen würde. Und auch den Ansprüchen in der Zukunft nicht gerecht werde.

Zu diesem Schluss seien auch die damaligen Spitex-Dienste Egnach vor fünf Jahren gekommen, wie es weiter heisst. Sie haben sich dann mit dem Spitex-Verein Arbon und Umgebung zusammengeschlossen und wurden zur Spitex RegioArbon. Heute betreue diese in den Gemeinden Arbon, Horn und Egnach ein Einzugsgebiet mit 21 000 Einwohnern.

Die Spitex in Roggwil-Berg ist heute die kleinste im ganzen Kanton Thurgau. Als praktisch noch einzige Organisation sei sie ausserdem über die Kantonsgrenze hinaus tätig. In der praktischen Arbeit sei dies zwar nicht weiter ein Problem, allerdings gebe es rechtlich und administrativ Unterschiede und damit auch Doppelspurigkeiten.

Gedanken um die Zukunft macht sich der Vorstand der Spitex Roggwil-Berg auch deshalb, da Anfang 2017 die Betriebsleiterin pensioniert wird. Aus all diesen Gründen sieht die kleine Organisation die beste Lösung in einem Zusammenschluss mit der Spitex RegioArbon. Eine Arbeitsgruppe nimmt sich nun der Abklärungen an. Im kommenden Frühling soll dann an beiden Mitgliederversammlungen über die Fusion befunden werden. Geplant ist diese auf Januar 2017. (pd/ad)