SPITALVERBUND ST.GALLEN: Neuer Chefarzt gewählt

Der Verwaltungsrat der Spitalverbunde des Kantons St.Gallen hat Christoph Driessen zum neuen Chefarzt der Klinik für Onkologie/Hämatologie gewählt. Er tritt die Nachfolge von Thomas Cerny an.

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Prof. Dr. Christoph Driessen (Bild: pd)

Prof. Dr. Christoph Driessen (Bild: pd)

Der neu gewählte Chefarzt Prof. Dr. Christoph Driessen schloss sein Medizinstudium 1995 in Lübeck (D) ab und promovierte gleichzeitig mit summa cum laude im Bereich der Immunologie. Seine klinische Ausbildung erfolgte gemäss Communiqué des Spitalverbunds an den Universitäten Freiburg (D) und Tübingen (D) in Innerer Medizin, Hämatologie, internistischer Onkologie und klinischer Immunologie. Nach einem Auslandsaufenthalt mit Grundlagenforschung im Bereich der Immunologie an der Harvard Medical School, Boston/USA 1998 bis 2000, kehrte er an die Universität Tübingen zurück und baute dort eine Forschergruppe auf. Im Jahr 2006 erfolgte die Habilitation an der Universität Tübingen und die Ernennung zum Oberarzt. 
 
Ende 2006 wechselte Christoph Driessen als Oberarzt Onkologie/Hämatologie mit dem klinischen Schwerpunkt Krebserkrankungen des Blut- und Lymphsystems an das Kantonsspital St.Gallen (KSSG). Gleichzeitig übernahm er die Leitung der Klinischen Forschungsabteilung der Klinik für Onkologie/Hämatologie (bis 2008), etablierte eine Laborforschergruppe für experimentelle Onkologie/Hämatologie und baute die Clinical Trials Unit (CTU)  am KSSG auf. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, ist Christoph Driessen seit 2008 Leitender Arzt der Abteilung Onkologie/Hämatologie am KSSG  und ausserplanmässiger Professor  der Universität Tübingen.
 
Der neue Chefarzt vertritt das gesamte Gebiet der medizinischen Onkologie und Hämatologie. Sein klinischer Schwerpunkt sind Leukämien, Lymphome und das Multiple Myelom. Für das Myelom, die häufigste Krebserkrankung des Blut/Lymphsystems, ist er einer der führenden klinischen und wissenschaftlichen Experten in Europa. Christoph Driessen ist 49 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Er wohnt mit seiner Familie in St.Gallen. ­­­­­­­­­­­­­Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Thomas Cerny an, der Ende April 2017 nach langjähriger Tätigkeit in Pension geht. (pd/red.)