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SPEKTAKEL: Acht Tore im 3.-Liga-Derby

Rheineck muss sich vor eigenem Publikum dem FC Staad mit 3:5 geschlagen geben. Die Gäste – Boris Zivaljevic trifft dreimal – nutzen dabei fast jeden Fehler eiskalt aus.
Günther Böhler
Nebst vielen Toren gab es auch heisse Zweikämpfe und entsprechend gelbe Karten. (Bild: Günther Böhler)

Nebst vielen Toren gab es auch heisse Zweikämpfe und entsprechend gelbe Karten. (Bild: Günther Böhler)

Günther Böhler

Beim 3.-Liga-See-Derby auf der Rhein­ecker Stapfenwis war vor 210 Zuschauern Tag der offenen Tür angesagt. Bei den Gegentreffern, der am Ende mit 5:3 siegreichen Staader, trat die Abwehr zu wenig energisch auf, und auf Seiten der Verlierer wurde Keeper Marco Dietsche, der bei einigen Gegentoren keine gute Figur machte, zum Unglücksraben.

So etwa beim frühen 1:0 der Gäste, als Fabian Krämer (8.) ­einen Freistoss aus 30 Metern – Dietsche hatte die Sonne im Gesicht – in die Maschen setzte. Die Führung entsprach jedoch nicht dem Spielverlauf, denn zuvor und auch danach fand bei Rhein­eck Flamur Bojaxhi schon gute Einschussmöglichkeiten vor. Und in Minute 27 verstolperte Ble­- rim Ibrahimi – nachdem er vier Gegenspieler aussteigen liess. Ganz bitter, denn vier Minuten später legte Boris Zivaljevic nach, er gab einer effektvollen Krä­mer-Ecke noch die endscheidende Richtungsänderung. Kurz darauf beinahe das 3:0, doch Krämer (33.) scheiterte am Quergestänge.

Die Hausherren zeigten sich keineswegs geschockt, konnten aber erst, als sich die Seebuben gedanklich wohl schon beim ­erfrischenden Pausengetränk wähnten, erfolgreich in Erscheinung treten. Innerhalb von nur drei Minuten stellte ein Doppelschlag zum 2:2 alles wieder auf null – Flamur Bojaxhi (43.) und Alessandro Chiarello (45.) trafen. Auch im zweiten Durchgang erwischte Staad den besseren Start. Zivaljevic (47.), der nach einem Pressball mit Dietsche den Ball eroberte, brachte die Seinen erneut in Front, und in Minute 55 stellte Marvin Merz mit einem Weitschuss – Dietsche konnte nach einem «Ausflug» nicht mehr entscheidend eingreifen – den alten Abstand wieder her. Die Rheinecker schöpften nach dem 3:4 durch Blerim Ibrahimi (67.) nochmals Hoffnung. Da die Gastgeber aber wieder zahlreiche Chancen ausliessen, wurde diese nicht erfüllt. Und mit dem Tor in der Nachspielzeit durch Zivaljevic, war endgültig klar, dass die beiden Kellerkinder in der Tabelle nur noch durch einen Punkt getrennt sind.

Cornel Rüst voll des Lobes

Rheinecks Neo-Trainer Elia Marino sah sich durch die vielen Einzelfehler seiner Akteure, in Kombination mit der mangelnden Chancenverwertung, um den möglichen Sieg gebracht. «Wir haben jedoch gekämpft bis zum Schluss. Da wartet noch viel Arbeit auf uns», so sein weiteres Statement. Gegenüber Cornel Rüst, der aufgrund Personalmangels gemeinsam mit Comebacker Adrian Rüst in der Schlussphase die Staader Defensive verstärkte, lobte die hohe Effizienz und meinte: «In Hälfte zwei waren wir sehr clever. Dieser Sieg gibt uns sicher ordentlichen Schub im Abstiegskampf.»

Rheineck: Dietsche; Bld. Ibrahimi, Marino, De Gregorio, Künzler; L. Ibrahimi, Chiarello, Hausmann, Macedo; Blm. Ibrahimi, Bojaxhi.

Staad: Wüst; Veljiji, Özdemir, Marku, Meister; Krämer, Sulejmani, Raths, Merz; Jonovic, Zivaljevic.

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