Spatenstich per Fernsteuerung

Gestern ist die Baustelle auf dem Grundstück neben dem evangelischen Pflegeheim Heiligkreuz feierlich eröffnet worden. In den nächsten zwei Jahren entsteht dort ein Neubau mit 100 Betten. Weitere Ausbauschritte sind bereits geplant.

Ruth Frischknecht
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Der Bagger führt den symbolischen ersten Spatenstich zum Neubau des Pflegeheims Heiligkreuz aus. Eine Bewohnerin steuert ihn. (Bild: pd)

Der Bagger führt den symbolischen ersten Spatenstich zum Neubau des Pflegeheims Heiligkreuz aus. Eine Bewohnerin steuert ihn. (Bild: pd)

Dieser Tage beginnen die Bauarbeiten für den Neubau des evangelischen Pflegeheims Heiligkreuz. Ein Bagger stand bereits gestern auf dem Grundstück neben dem bestehenden Heim im Einsatz. Eine Bewohnerin des Pflegeheims grub mit einem ferngesteuerten Bagger die ersten Schaufelladungen Erde um. Im Beisein von Heimbewohnern, der Heimleitung, von Personal, Vorstandsmitgliedern und Gästen wurde die Baustelle damit feierlich eröffnet.

Heutige Ansprüche erfüllen

Das evangelische Pflegeheim Heiligkreuz wurde vor etwa 50 Jahren erstellt. «Das Gebäude ist nun in die Jahre gekommen. Die Zimmer entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen», sagt Meinrad Hirt, Vorstandsmitglied und Präsident der Baukommission. Heute wohnen die meisten Personen in Mehrbettzimmern und viele Zimmer sind nicht mit Nasszellen ausgestattet. «Die meisten neuen Zimmer sind für Einzelpersonen konzipiert und sie verfügen alle über ein Badezimmer», sagt Hirt. Mit dem Neubau kann zudem mehr Platz bereitgestellt werden: In zwei Jahren kann das Pflegeheim 100 statt bisher 85 Betten anbieten. Zusammen mit der geplanten Tiefgarage belaufen sich die Kosten auf etwa 40 Millionen Franken. Sobald der Neubau bezogen ist, wird das heutige Pflegeheim abgerissen. «Dass der Neubau neben dem alten Gebäude zu stehen kommt, ist ideal. Wir können den Betrieb aufrechterhalten und sind auf keine teuren Zwischenlösungen angewiesen», sagt Generalplaner Christian Peter.

Weiteres Gebäude

Nach dem Rückbau des alten Gebäudes im Frühling 2018 beginnt der Bau der Tiefgarage. Nach deren Fertigstellung folgt der Bau eines zweiten Gebäudes mit 26 Alterswohnungen. Mit der neuen Anordnung der Häuser wird die Sicht auf die evangelische Kirche Heiligkreuz freigegeben. Der Kirchenplatz wird über eine Parkfläche mit dem Wendeplatz Heiligkreuz verbunden. «So soll sich der Platz um die beiden Bauten zum Quartierzentrum entwickeln», sagt Hirt.