Spatenstich auf dem Vogelherd

Nach über fünf Jahren Arbeit und Analysen fand gestern der Spatenstich für das neue evangelische Kirchgemeindehaus auf dem Vogelherd statt.

Timo Schorno
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Rolf Hebeisen, Walo Möri, Margrit Gerig, Nik Bucher, Fredi Widmer und Hans Schläpfer beim Spatenstich auf dem Vogelherd (v. l). (Bild: Timo Schorno)

Rolf Hebeisen, Walo Möri, Margrit Gerig, Nik Bucher, Fredi Widmer und Hans Schläpfer beim Spatenstich auf dem Vogelherd (v. l). (Bild: Timo Schorno)

WITTENBACH. Die Vorfreude auf die Einweihung des neuen evangelischen Kirchgemeindehauses ist gross. Bis dahin bleibt aber noch viel zu tun. Mit goldenen Schaufeln haben die Verantwortlichen, darunter Architekt Nik Bucher, Rolf Hebeisen von der Baukommission und Kirchenvorstands-Präsidentin Margrit Gerig gestern den offiziellen Baustart gefeiert.

«Der Ort hat etwas Magisches»

Mehr als fünf Jahre ist es her, seit das Projekt seinen Anfang nahm. Damals stellte die Kirchgemeinde Tablat fest: Der Zustand des alten Kirchgemeindehauses genügt den Anforderungen nicht mehr. Auch der Platz war eng geworden. Fünf Millionen Franken hätten Sanierung und Erweiterung gekostet. Ein Neubau, der obendrein mehr Raum bot, war nur wenig teurer. Die Bürger der Kirchgemeinde gaben dafür 2012 grünes Licht. Das Kostendach lag bei sechs Millionen Franken.

Nik Bucher, dessen Architekturbüro die Projektausschreibung gewann, ist vom Standort fasziniert. Die Hügelkuppe Vogelherd mit den beiden Linden habe etwas Magisches. Mit seinem Entwurf, einem lichtdurchfluteten und leichten Holzbau, habe er diese Identität bewahren wollen. Das zweistöckige Gebäude werde bewusst deshalb tief gehalten.

Nicht sakral, sondern einladend

Margrit Gerig freut sich ebenfalls auf den Neubau und erhofft sich gutes Gelingen. Gleichzeitig ist sie dankbar. «Nicht jede Kirchgemeinde hat heutzutage die Möglichkeit, ein solches Projekt in Angriff zu nehmen.» Für Pfarrer Henning Hüsemann wird das neue Kirchgemeindehaus ein Ort für Menschen und ihre Begegnungen sein. Besonders freut ihn, dass der Bau in den Entwürfen einladend warm wirke – und nicht sakral. «Das ist genau das, was wir wollten.» Zudem begrüsst er die Multifunktionalität des neuen Gebäudes. Die Einweihung findet voraussichtlich Anfang 2016 statt.

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