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Spalier stehen für die Poststellen

Der Stadtrat soll sich bei der Post «vehement» für den Erhalt der Poststellen einsetzen. Das forderten gestern zahlreiche Gewerkschaftsvertreter und Quartierbewohner vor dem Waaghaus.
Quartierbewohner versuchen, die Stadtparlamentarier vom Erhalt der Poststellen zu überzeugen. (Bild: Sophie Probst)

Quartierbewohner versuchen, die Stadtparlamentarier vom Erhalt der Poststellen zu überzeugen. (Bild: Sophie Probst)

Gestern nachmittag versammelten sich vor dem Waaghaus gegen 40 Personen, um das Komitee «Unsere Post muss bleiben» beim Spalierstehen zu unterstützen. Vorgesehen ist die Schliessung der Poststelle Heiligkreuz sowie die Umwandlung von drei weiteren Postfilialen in eine Agentur. Ziel der Aktion im Vorfeld der Stadtparlamentssitzung war es, die Politiker für den Erhalt der Poststellen zu gewinnen. «Wir verlangen, dass sich der Stadtrat bei der Post vehement gegen die Schliessungen wehrt», so Dominik Dietrich, Syndicom-Regionalsekretär. Über 4000 Personen hätten letzten Monat eine entsprechende Petition unterschrieben. Das zeige, dass die Bevölkerung weiterhin alle Postdienstleistungen in den Quartieren beziehen wolle. (sop)

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