SP wirft Stadtrat Mutlosigkeit vor

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ÖV Die SP der Stadt St. Gallen ist enttäuscht über den «mutlosen» Entscheid des Stadtrates, die Idee eines St. Galler Trams auf Eis zu legen, wie sie gestern in einem Communiqué mitteilte. Der Stadtrat setze damit ein falsches Zeichen für die Entwicklung des Öffentlichen Verkehrs (ÖV) und der Stadt selber. Wenn sich St. Gallen als fortschrittliches, zukunftsorientiertes Zentrum der Ostschweiz etablieren möchte, müsse in den ÖV investiert werden. In der Stadt St. Gallen würden 452 Personenwagen auf 1000 Einwohner verkehren. Damit habe St. Gallen die grössere Personenwagendichte als alle grösseren Städte der Schweiz. Die Passagierzahlen bei den Verkehrsbetrieben hätten dagegen abgenommen, schreibt die SP und bezieht sich auf die jüngsten veröffentlichten Zahlen der VBSG. Als Grund für den Verzicht auf die Fahrt mit den VBSG-Bussen würden häufig Verspätungen in den Stosszeiten und mangelnder Fahrkomfort genannt. Um dem entgegenzuwirken, müsse in ein Tram investiert werden. Ein Tram sei leiser als ein Bus und könne mehr Fahrgäste befördern, so die SP. (pd/dwi)

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