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SP will zweiten Sitz im Stadtrat

Nach der FPD steigt nun auch die SP mit zwei Kandidaturen in den Stadtratswahlkampf. Wer neben Peter Jans künftig die Genossen im Stadtrat vertreten soll, ist aber noch nicht bekannt.
Peter Jans ist derzeit der einzige SP-Vertreter im Stadtrat. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Peter Jans ist derzeit der einzige SP-Vertreter im Stadtrat. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

An der SP-Mitgliederversammlung vom Donnerstag sollte es in erster Linie um das Stadtparlament gehen (siehe Haupttext). Doch zum Schluss gab Peter Olibet auch die Strategie der Partei zu den Stadtratswahlen bekannt. «Wir sind die stärkste Partei der Stadt, deshalb sollten wir auch mit zwei Sitzen im Stadtrat vertreten sein», sagte der Präsident der städtischen SP. Die Partei möchte nicht nur mit dem Bisherigen Peter Jans ins Rennen steigen, sondern zusätzlich mit einer zweiten Kandidatur.

«Angemessen vertreten»

Die SP reagiert damit auf die FDP, welche vergangene Woche ankündigte, mit dem Kampfkandidaten Marcel Rotach einen zweiten Sitz im Stadtrat erobern zu wollen. «Der Angriff der FDP hat uns herausgefordert», sagte Peter Olibet. Die Freisinnigen würden nur eine «sehr einseitige Auswahl» anbieten. Olibet betonte aber, die zweite SP-Kandidatur richte sich nicht gegen einzelne Stadträte, sondern gegen die aktuelle Zusammensetzung des bürgerlich dominierten Gremiums: «Es geht darum, dass wir angemessen vertreten sind.»

Diese Wahlkampfstrategie wurde an der Versammlung lebhaft diskutiert. Ein Genosse meinte, erste Priorität müsse doch sein, den Sitz von Peter Jans zu verteidigen. Eine Sprengkandidatur sei problematisch: «Irgendwann müssen wir Farbe bekennen und sagen, gegen wen sich diese Kandidatur richtet.» Max Lemmenmeier antwortete in einem kurzen, flammenden Plädoyer: «Es ist doch klar, gegen wen sich das richtet: Wir sind dazu da, die bürgerliche Mehrheit zu brechen!»

Name wird am Montag bekannt

Wer für die SP einen zweiten Sitz im Stadtrat erobern soll, war an der Versammlung nicht zu erfahren. «Es ist jetzt nicht der Zeitpunkt, um über Namen zu spekulieren», sagte Peter Olibet. Offen blieb auch, ob es eine Frau oder ein Mann sein wird. Schon übermorgen Montag will die SP ihre Kandidatur aber offenlegen. Offiziell nominiert wird die Kandidatin oder der Kandidat dann am 6. Juli. (rbe)

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