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SP will günstigen Wohnraum in Gossau

Gossau Der häufigste Grund, weshalb Familien mit Kindern im Vorschulalter von Gossau wegziehen, ist das Fehlen an günstigen Wohnungen. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage des Schulamts («Tagblatt» von Mittwoch). In einer Medienmitteilung meldet sich die SP Gossau-Arnegg zu Wort. Sie habe schon 2013 in einem Postulat auf diese «besorgniserregende Situation» aufmerksam gemacht. Das Postulat sei allerdings nicht für erheblich erklärt worden. «Ein offensichtlicher Fehlentscheid, wie sich jetzt zeigt», lässt sich die Partei zitieren.

In Gossau wird viel gebaut, heisst es weiter. Die allermeisten Wohnungen werden jedoch nach dem Prinzip der Markt- beziehungsweise Angebotsmiete verwaltet. Dies, obwohl die Mieten in der Schweiz in den vergangenen zehn Jahren um durchschnittlich 30 Prozent gestiegen seien. Ganz im Gegensatz zu den Löhnen. Viele Gemeinden würden darum auf die Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus nach dem Prinzip der Kostenmiete setzen.

Die SP fordert nun griffige Massnahmen, damit auch Einwohnern mit mittleren und tiefen Einkommen ein angemessenes Wohnraumangebot zur Verfügung steht. Etwa die gezielte Abgabe von Bauland im Baurecht oder die Einführung von Zonen für preisgünstigen gemeinnützigen Wohnraum. (pd/ad)

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