SP stellt Liste mit den Grünen

Die Sozialdemokratische Partei des Wahlkreises Rorschach nominierte ihre Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten. Zusammen mit einer Gewerkschafterin und einem Grünen visiert die Kreispartei einen dritten linken Sitz an.

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Andrea Schöb, Thal, Guido Etterlin, Rorschach, Florian Mehnert, Thal, Richard Faust, Mörschwil (Grüne), Adelina Muhagjeri, Rebecca Häner, Anita Mattes (Gewerkschaften), alle Rorschach, Jacqueline Schneider, Goldach (bisher), Anna Bleichenbacher, Rorschacherberg, Lukas Locher, Goldach. (Bild: pd)

Andrea Schöb, Thal, Guido Etterlin, Rorschach, Florian Mehnert, Thal, Richard Faust, Mörschwil (Grüne), Adelina Muhagjeri, Rebecca Häner, Anita Mattes (Gewerkschaften), alle Rorschach, Jacqueline Schneider, Goldach (bisher), Anna Bleichenbacher, Rorschacherberg, Lukas Locher, Goldach. (Bild: pd)

Die Sozialdemokratische Partei des Wahlkreises Rorschach nominierte am Adventshöck der Sektion Thal-Rheineck ihre Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten für die Wahlen im Februar 2016. Zusammen mit einer Gewerkschafterin und einem Grünen visiert die Kreispartei einen dritten linken Sitz im Kantonsrat an. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, setzt die SP auf Personen mit politischen Schwerpunkten wie Bildung, Gesundheit, Wirtschaft, Verkehr und Umwelt, Migration sowie Gleichstellung und Familienpolitik. Es kandidieren: Andrea Schöb, Thal, Guido Etterlin, Rorschach, Florian Mehnert, Thal, Richard Faust, Mörschwil (Grüne), Adelina Muhagjeri, Rorschach, Rebecca Häner, Rorschach, Anita Mattes, Rorschach (Gewerkschaften), Jacqueline Schneider, Goldach (bisher), Anna Bleichenbacher, Rorschacherberg und Lukas Locher, Goldach. Maria Huber, Rorschach tritt nach elf Jahren im Kantonsrat nicht mehr an.

Richard Faust, der für die Grünen in den Wahlkampf ziehen wird, betont, dass die Nationalratswahlen den Grünen zwar nur einen leichten Stimmenrückgang gebracht hätten, aber dennoch der Verlust des Nationalratssitzes von Yvonne Gilli hingenommen werden musste. Umweltpolitische Themen würden es nun schwerer haben, Gehör zu finden. Nur weil die Politik die Umweltthemen vermehrt ausklammere, seien diese jedoch nicht vom Tisch.

Politische Diskussion bereichern

«Denken wir nur an den für die Erde so überlebenswichtigen Klimaschutz und die dazu notwendige Energiewende, die vor allem auch im Kanton und den Gemeinden umgesetzt werden muss. Dazu braucht es weiterhin und verstärkt die Grünen, denn sie verfolgen mit hartnäckiger Konsequenz diese Umweltanliegen», so Faust.

Die Grünen würden sich über das Zustandekommen der gemeinsamen Liste mit SP und Gewerkschaften für die Kantonsratswahlen freuen. Für den Wahlkreis Rorschach erhoffe er sich eine Bereicherung der politischen Diskussion und mehr Gehör für Umwelt- und soziale Anliegen. «Es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass es einen dritten Sitz für die Liste gibt, der dann auch ein grüner Sitz sein kann.»

Keine Probleme herbeireden

Im Referat zum Asylwesen im Kanton St. Gallen betonte Regierungsrat Fredy Fässler, Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartements, die Notwendigkeit, jetzt keine Probleme herbeizureden. Wichtig sei, dass jetzt Bund, Kantone und Gemeinden gemäss ihren Zuständigkeiten ihre Verantwortung wahrnehmen und die Asylsuchenden an unseren Grenzen menschenwürdig aufnehmen und unterbringen. Gut sei auch, wenn der Bund wie angekündigt die Bearbeitungsdauer der Registrierung möglichst bald verkürze. So würden die Kantone und Gemeinden schneller handlungsfähig, und die Flüchtlinge müssten nicht mehr monatelang in Ungewissheit leben. (pd/rtl)