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SP-Politikerin rechnet mit Steuerausfällen

Die eidgenössischen Räte haben in der Sommersession der Unternehmenssteuerreform III (USR III) zugestimmt.

Die eidgenössischen Räte haben in der Sommersession der Unternehmenssteuerreform III (USR III) zugestimmt. Mit dieser Steuerreform komme es nicht nur beim Bund zu Steuerausfällen, auch den Kantonen und den Gemeinden würden weitere Steuerverluste drohen, befürchtet SP-Stadtparlamentarierin Evelyne Angehrn. Sie hat dem Stadtrat an der Parlamentssitzung vor einer Woche deshalb eine Interpellation zur USR III eingereicht.

Unternehmen profitieren

Die Sozialdemokratin will vom Stadtrat wissen, wie sich die Unternehmenssteuerreform III auf die Steuereinnahmen in der Stadt St. Gallen auswirken.

Gleichzeitig erkundigt sich Evelyne Angehrn, wie viele in der Stadt angesiedelte Unternehmen heute von einem Steuerprivileg profitieren und wie viel diese Unternehmen zum Steuerertrag der Stadt beitragen.

Angehrn erkundigt sich auch danach, ob sich die USR III auf die Stadt St. Gallen im Vergleich zu anderen st. gallischen Gemeinden überproportional auswirke oder gleich.

Die Stadtparlamentarierin fragt den Stadtrat auch, ob allein wegen der zinsbereinigten Gewinnsteuer mit höheren Steuerausfällen zu rechnen sei und wenn ja, in welcher Höhe betragsmässig und prozentual.

Der Vorstoss Evelyne Angehrns wurde von gut der Hälfte der 63 Parlamentarierinnen und Parlamentarier mitunterzeichnet, vorwiegend von solchen aus dem linksgrünen Lager. (dwi)

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