SP kritisiert Verzögerung beim Bibliothek-Umzug

Die Volksbibliothek kann nicht wie geplant umziehen. Die SP Gossau-Arnegg ist enttäuscht und fordert eine Erklärung. Die Gründe für die Verzögerung sind für sie «nicht nachvollziehbar».

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GOSSAU. Geplant war der Umzug der Volksbibliothek Gossau ins Happy-Gebäude Anfang Oktober. Kürzlich wurde bekannt, dass der Zeitplan nicht eingehalten werden kann. Laut Mitteilung der Stadt Gossau kann die Vermieterin, die Firma 3F Immo AG, die Räume erst am 1. Dezember übergeben (Ausgabe vom 14. September). Die SP Gossau-Arnegg reagiert mit einer Medienmitteilung auf die Verzögerung. Das Verhalten der Firma sei nicht in Ordnung, schreibt die Partei.

Bibliothek schliesst kurzzeitig

Die Bibliothek erfüllt laut SP wichtige Dienstleistungen. Es sei bedauerlich, dass sie nun dreieinhalb Monate geschlossen werden müsse. Die Vermieterin gebe an, dass die Bauwirtschaft in Gossau am Anschlag sei. Der Zeitplan sei zudem ehrgeizig gewesen. Diese Gründe sind für die SP «nicht nachvollziehbar». «Wenn dem so wäre, hätte die 3F Immo AG schon vor mehreren Monaten darauf hinweisen müssen», schreibt die Partei.

SP will Antworten

Verantwortlich bei der Firma 3F Immo AG seien Verwaltungsratspräsident Dieter Fröhlich und Verwaltungsratsmitglied Rolf Grass. Die SP erwarte nun eine genaue Erklärung, wie es zu dieser «unerfreulichen Situation» kommen konnte. Weiter gehe die SP davon aus, dass die Firma die Mehrkosten für die Verzögerung übernehme. Sollte sich hingegen zeigen, dass im Gossauer Rathaus auch Klärungsbedarf bestehe, wolle die SP einen politischen Vorstoss prüfen. (pd/roh)