SP für regionale Entsorgungsstelle

REGION.

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REGION. Gegen Ende Oktober teilten die Gemeinden Rorschach, Rorschacherberg, Goldach und Tübach mit, dass aus Kostengründen der fünfjährige Versuch einer gemeinsamen Entsorgungsfachstelle nach zwei Jahren abgebrochen und für die Entsorgung wieder in jeder Gemeinde eine Stelle aufgebaut werden soll. In einer Mitteilung äussert sich die SP-Kreispartei enttäuscht, «dass das von der Bevölkerung geschätzte Angebot einer täglich geöffneten und zuvorkommend betriebenen regionalen Entsorgungsfachstelle geschlossen werden soll». Mit einer Resolution und einer Online-Petition (www.sp-rorschach) setzt sich die SP für den Erhalt der Entsorgungsfachstelle ein.

In ihrer Mitteilung schreibt die SP unter anderem, dass sie das Kostenargument nicht nachvollziehen könne, denn sie sei überzeugt, dass vier Entsorgungsstellen nicht günstiger seien. Die Bevölkerung müsste also bei gleichen oder höheren Kosten auf ein Angebot verzichten, das auch unsachgemässe Abfallentsorgung verhindere. Zudem bedauert die SP, dass mit der Schliessung eine Möglichkeit wegfalle, ausgesteuerten Personen eine sinnvolle Beschäftigung zu geben. Schliesslich fragt sich die SP, ob die Beteuerungen der Behörden, sich für eine Stadt am See stark zu machen, «als Phrasen» aufgenommen werden müssen. Die SP fordert die Behörden der vier Gemeinden aus praktischen, ökologischen, sozialen und regionalen Gründen auf, ihren Beschluss rückgängig zu machen und mit den Betreibern eine Lösung auszuarbeiten, die den Erhalt des bestehenden Angebots sichert. (pd/mb.)