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SP-Frau kritisiert Sparmassnahme an den Schulen

Wie angekündigt (Tagblatt vom 5. November), hat SP-Stadtparlamentarierin Alexandra Akeret am Montag dem Stadtrat eine Einfache Anfrage eingereicht in Zusammenhang mit der neuen Stellvertretungsregelung für die Lehrerinnen und Lehrer in der Stadt. Als Sparmassnahme dürfen seit dem 1.

Wie angekündigt (Tagblatt vom 5. November), hat SP-Stadtparlamentarierin Alexandra Akeret am Montag dem Stadtrat eine Einfache Anfrage eingereicht in Zusammenhang mit der neuen Stellvertretungsregelung für die Lehrerinnen und Lehrer in der Stadt. Als Sparmassnahme dürfen seit dem 1. Oktober erst ab dem dritten Abwesenheitstag einer Lehrperson Stellvertretungen eingesetzt werden. Gemäss Akeret, die Lehrerin ist, heisst das im Schulalltag konkret, dass im Krankheitsfall entweder eine andere Lehrperson zusätzlich zu ihrer Klasse eine andere Klasse betreuen muss und dann bis zu 40 Kinder im Schulzimmer habe, oder ein Heilpädagoge oder eine Heilpädagogin als Springer oder Springerin eingesetzt werde.

Doppelter Qualitätsverlust

So entstehe ein doppelter Qualitätsverlust, schreibt die Sozialdemokratin und Pädagogin in ihrem parlamentarischen Vorstoss. Denn entweder würden die Kinder, und zwar auch jene der gesunden Lehrperson, an zwei Tagen nur gehütet statt unterrichtet oder es fielen Förder- und Stützstunden aus. Brisant an dieser Lösung sei, argumentiert Akeret, dass seit dem Wechsel zur integrativen Beschulung Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen in Regel- statt in Kleinklassen beschult würden. Es sei im Parlament immer wieder betont worden, dass die Fördermittel nicht gekürzt würden. Integration dürfe keine Sparmassnahme sein.

Sieben Fragen gestellt

Alexandra Akeret stellt der Stadtregierung in ihrem Vorstoss insgesamt sieben Fragen. Sie will wissen, weshalb die neue Regelung in den Schulen so kurzfristig kommuniziert und umgesetzt worden sei. Zudem fragt sie den Stadtrat, ob die neue Stellvertretungsregelung nur im Krankheitsfall gelte oder auch bei anderen Absenzen von Lehrpersonen. Die SP-Politikerin will vom Stadtrat weiter wissen, wie es haftungsrechtlich aussehe, wenn eine Lehrperson mehr als eine Klasse hüten müsse und etwas passiere. Akeret erkundigt sich auch nach der Regelung der Stellvertretung an den Kindergärten. Sie will zudem ganz konkret wissen, wie hoch die Einsparungen dank der neuen Regelung sind – und ob auch in der Verwaltung gespart werde. (dwi)

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