SP begrüsst partizipative Planung für Bahnhof Nord

Auch die SP-Stadtpartei zeigt sich erfreut darüber, dass der Stadtrat für die Aufwertung des Gebiets Bahnhof Nord eine ganzheitliche und partizipative Planung aufgleisen will.

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Auch die SP-Stadtpartei zeigt sich erfreut darüber, dass der Stadtrat für die Aufwertung des Gebiets Bahnhof Nord eine ganzheitliche und partizipative Planung aufgleisen will. Dass es soweit gekommen sei, ist gemäss SP-Mitteilung verschiedenen Organisationen sowie zwei SP-Mitgliedern des Stadtparlaments zu verdanken.

Hauskauf schafft Spielraum

Mit viel Druck und einem Postulat hätten Doris Königer und Gallus Hufenus verhindern können, dass das Spanische Klubhaus voreilig durch ein Bürogebäude ersetzt worden sei. Die Stadt habe das Klubhaus und die angrenzenden Liegenschaften inzwischen gekauft. Das erweitere den Spielraum für die Planung eines Neubaus zwischen Lokremise und FHS an der Lagerstrasse. «Dieses Filetstück in unmittelbarer Bahnhofsnähe» werde jetzt «nicht nur aus reinen Profitinteressen verdichtet». Es bestehe jetzt die Chance, dass hier auch «bewusst Frei- und Kulturräume geschaffen» würden, schreibt die SP. Auch architektonische Zeitzeugen, die für die Identität eines Gebiets wichtig seien (gemeint ist wohl auch die Villa Wiesental), bekämen nun eine neue Chance.

SP-Fraktion stimmt zu

Für die SP ist das vom Stadtrat vorgeschlagene und am Montag der Öffentlichkeit vorgestellte partizipatorische Verfahren der richtige Weg. Von diesem Prozess erhofft sich die Stadtpartei, dass die Entwicklung von der Bevölkerung mitgetragen und das Quartier hinter dem Bahnhof so «zu einem pulsierenden und bunten Treffpunkt» wird. Die SP bestärkt den Stadtrat «den gewählten Weg konsequent weiter zu verfolgen». Ihre Fraktion werde dem Kredit dafür im Stadtparlament zustimmen. Die Partei will sich «am Planungsprozess aktiv beteiligen». (pd/vre)