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Sozialdemokraten setzen Zeichen

REGION. Am Freitagabend wurde ein historischer Entscheid gefällt: Die sozialdemokratischen Ortsparteien von Rorschach, Goldach und Rorschacherberg fusionierten zur «SP Rorschach Stadt am See».
Gisela Tobler
Der Vorstand der SP Rorschach Stadt am See: Präsident Joachim Huber, Kassier Reto Kuratli, Peter Buschor, Fritz Dornbierer, Jacqueline Schneider, Ruth Gradenecker und Christian Hacker (v. l.). (Bild: Gisela Tobler)

Der Vorstand der SP Rorschach Stadt am See: Präsident Joachim Huber, Kassier Reto Kuratli, Peter Buschor, Fritz Dornbierer, Jacqueline Schneider, Ruth Gradenecker und Christian Hacker (v. l.). (Bild: Gisela Tobler)

43 Genossinnen und Genossen aus Rorschach, Goldach und Rorschacherberg trafen sich am Freitagabend im Kolumbanszentrum, um die SP Rorschach Stadt am See zu gründen und per 1. Januar 2013 gemeinsame Wege zu gehen. Tagungspräsident Leo Lorenzi erinnerte sich an den ersten Gedankenaustausch mit Mitgliedern aus allen drei Parteien vor über zwei Jahren im Restaurant Wiesental. Auslöser sei die Tatsache gewesen, dass die drei Gemeinden ohnehin längst zu einer Agglomeration zusammengewachsen seien, und dass viele Probleme, die in dieser Region anstünden, nur gemeinsam gelöst werden könnten. Mit der Zusammenlegung wolle man nun ein Zeichen setzen und der Stadt am See einen Schritt voraus sein. Die Begeisterung dafür sei in allen drei Parteien gross gewesen, auch in seiner eigenen, sagte Lorenzi, was ihn schliesslich dazu bewogen habe, selbst in der Arbeitsgruppe mitzumachen, um die Fusion aufzugleisen.

Ohne Thal und Steinach

Über ein Jahr habe man sich intensiv mit der Zusammenführung auseinandergesetzt und die Statuten erarbeitet, wobei oft auch Skepsis aufgekommen sei. Zum Beispiel darüber, was denn künftig mit den Sektionen Thal und Steinach geschehen soll, die ebenfalls zum Wahlkreis Rorschach gehören. Laut Lorenzi hätte sich Thal, insbesondere Beat Bosshart als treibende Kraft, ebenfalls gerne der neuen Partei angeschlossen. Das wurde abgelehnt, weil man sich zuerst auf die Stadt am See konzentrieren wolle. Und die SP Steinach stelle zwar immer noch den Schulratspräsidenten, ansonsten läge sie aber «im Koma». Die Statuten der neuen Partei wurden so verfasst, dass die Aufnahme weiterer Ortsparteien aber möglich ist.

Wie weiter mit der Kreispartei?

Was bei einer Integration von Thal und Steinach in die SP Rorschach Stadt am See mit der Kreispartei geschehen soll, bleibt eine offene Frage. Ab dem kommenden Jahr besteht die SP-Kreispartei offiziell aus der SP Rorschach Stadt am See sowie aus den Ortsparteien Thal und Steinach. Aktuell zählt die SP Rorschach 54 Mitglieder (es waren schon mal über 100), Rorschacherberg deren 38 und in Goldach sind es 40.

Eine Vertretung pro Gemeinde

Ausgiebig diskutierten die anwesenden Genossinnen und Genossen auch den Antrag aus der Sektion Goldach, dass jede Gemeinde mit mindestens zwei Mitgliedern im neuen Vorstand vertreten sein müsse, was letztlich aber mit 21 zu 16 Stimmen abgelehnt wurde. Somit heisst es nun in den Statuten, dass jede Gemeinde mindestens mit einem Mitglied im Vorstand vertreten sein muss.

Keine Gegenstimme

Punkt 21.45 Uhr erfolgte die historische Abstimmung: Sämtliche Statuten wurden ohne Gegenstimmen bewilligt, womit die Gründung der SP Rorschach Stadt am See realisiert war. Die Wahl der sieben Vorstandsmitglieder erfolgte speditiv und entspricht vorderhand dem Goldacher Wunsch nach mindestens zwei Vertretern aus jeder Gemeinde.

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