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Sorgsamer Umgang mit Häppchen

Bei Apéros bleiben oft Häppchen übrig. Nun wollen zwei Stadtparlamentarier wissen, ob es für die Reste eine sinnvolle Verwendung gibt.
Zwei Mitglieder des Parlaments wollen restliche Häppchen von offiziellen Apéros sozialen Institutionen zukommen lassen. (Bild: Urs Jaudas)

Zwei Mitglieder des Parlaments wollen restliche Häppchen von offiziellen Apéros sozialen Institutionen zukommen lassen. (Bild: Urs Jaudas)

Lebensmittelverschwendung ist in der modernen Gesellschaft ein permanentes Problem. In ihrer Einfachen Anfrage «Sorgsamer Umgang mit Lebensmitteln –auch mit Übriggebliebenem» bezeichnen Veronika Meyer (Grüne) und Zsolt Takàcs (GLP) das Wegwerfen von überschüssiger Nahrung als ein moralisches und ökologisches Verbrechen. Deshalb wollen sie nun vor ihrer eigenen Tür kehren.

Häppchen für die Gassenküche

Meyer und Takàcs haben auch bei Apéros und Stehimbissen zu offiziellen städtischen Anlässen Lebensmittelverschwendung beobachtet. Jedes Mal blieben Häppchen übrig, schreiben sie. Und sie vermuten auch bereits den Grund dafür: Die Stadt wolle nicht knauserig dastehen. So würden sie als Mitglieder des Stadtparlamentes Lebensmittelverschwendung anlässlich spezieller Sitzungen feststellen, wie etwa der Budgetsitzung. In der Regel seien die Platten nach dem Imbiss nicht leer.

Deshalb wollen die beiden Mitglieder des St. Galler Parlamentes vom Stadtrat nun wissen, was mit den restlichen Häppchen von Apéros und Imbissen, welche die Stadt organisiert, passiert. Zudem wollen sie erfahren, ob es möglich ist, die Reste in Zukunft kostenlos, rasch und schonend sozialen Institutionen zukommen zu lassen. Als Beispiel nennen Meyer und Takàcs die Gassenküche, der Herberge zur Heimat oder die Heilsarmee. Denn ihnen sei bekannt, dass auch kleine Gaben von solchen Institutionen gerne entgegengenommen werden. Mangelnde Hygiene dürfe hierbei kein «Killerargument» sein. (ren)

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