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Sorge um die Goldzackhalle

Die Goldzackhalle im strategisch wichtigen Gebiet «Neustadt» steht zum Verkauf. Stadtparlamentarierin Marlis Eeg-Blöchlinger hat Fragen zur Zukunft.

GOSSAU. SP-Stadtparlamentarierin Marlis Eeg-Blöchlinger hat sich Gedanken zur Zukunft der Goldzackhalle gemacht. Die Halle, ein Baudenkmal aus den 1950er-Jahren, steht zum Verkauf, nachdem die Textilfirma Josef Breitenmoser AG ihren Betrieb eingestellt hat. Obschon die Halle mit ihrer unbestrittenen architektonischen Bedeutung im Bundesinventar aufgeführt ist, gibt es gemäss Eeg-Blöchlinger keine Schutzverfügung. Die Politikerin stellt dem Stadtrat in einer Interpellation fünf Fragen zur Zukunft der Halle.

Angst vor Abriss

In die Fragen fliessen unterschiedliche Überlegungen ein. Die Stadt könnte ja die Liegenschaften selber erwerben, um eine koordinierte Weiterentwicklung der «Neustadt» voranzutreiben. Eeg will vom Stadtrat wissen, wie er zu dieser Idee steht. Die Stadtparlamentarierin fragt zudem, wie der Stadtrat sicherstellen kann, dass die Halle beim allfälligen Verkauf an einen privaten Investor nicht abgerissen wird. In ihrer Anschlussfrage will Eeg wissen, welche Möglichkeiten der Stadtrat generell hat, um den Abriss der Goldzackhalle zu verhindern.

Wie die Stadtparlamentarierin in ihrem Interpellationstext schreibt, liegt die Goldzackhalle an einem strategisch wichtigen Ort, im Gebiet der «Neustadt». Darum fragt sie den Stadtrat, welche Möglichkeiten die Stadt Gossau hat, die strategische und langfristige städtebauliche Entwicklung in diesem Gebiet sicherzustellen.

Grabenhalle in Gossau?

Für Marlis Eeg ist es auch denkbar, die markante Halle für kulturelle Zwecke zu nutzen. Sie will vom Stadtrat wissen, wie er zur Idee steht, die Goldzackhalle als Kulturraum für Konzerte, Ausstellungen oder als Kulturbeiz zu nutzen. Die Stadtparlamentarierin zieht den Vergleich zur Stadt St. Gallen, die Eigentümerin der Grabenhalle ist und die Betreiber finanziell unterstützt. (Sk./ses)

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