Sonderfall Autobahn A1

Auf sämtlichen Strassen in der Stadt St. Gallen, die nicht in privatem Besitz sind, hat die Stadtpolizei die Möglichkeit, Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Eine Ausnahme stellt die Autobahn A1 dar, die St. Margrethen im Osten und Genf ganz im Westen der Schweiz verbindet und wie in St.

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Auf sämtlichen Strassen in der Stadt St. Gallen, die nicht in privatem Besitz sind, hat die Stadtpolizei die Möglichkeit, Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Eine Ausnahme stellt die Autobahn A1 dar, die St. Margrethen im Osten und Genf ganz im Westen der Schweiz verbindet und wie in St. Gallen auch durch das Gebiet anderer Städte führt.

Auf Autobahnen sind generell die Kantonspolizeien für die Geschwindigkeitskontrollen zuständig. Bussen, die wegen Überschreitung der maximal erlaubten Geschwindigkeit auf der A1 auf dem Gebiet der Stadt St. Gallen ausgesprochen werden, fliessen in den Haushalt des Kantons St. Gallen. Das halten die anderen Kantone mit ihren Städten gleich.

Auf dem Gebiet der Stadt St. Gallen hat es Strassen unterschiedlicher Klassifizierung; egal ob Gemeinde- oder Kantonsstrasse – Bussen, die wegen zu schnellen Fahrens in der Stadt ausgesprochen werden, fliessen in die Kasse der Stadt und nicht in diejenige des Kantons, wie Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei St. Gallen, gestern auf Anfrage sagte. Wie viel Geld die Stadtpolizei mit Bussen voraussichtlich einnimmt, ist dem Voranschlag zu entnehmen. Auch Bussen wegen Falschparkierens oder anderer Übertretungen sind eingerechnet. (dwi)