Sommerspass: Es geht wieder aufwärts

Der Sommerplausch, das städtische Ferienprogramm für Schulkinder, hat diesen Sommer im Vergleich zu 2012 wieder mehr Teilnehmer angelockt. Über die Gründe gebe es nur Vermutungen, sagt dazu Andrea Brocker, Mitarbeiterin im Jugendsekretariat. Wie hat sich der Sommerplausch dieses Jahr entwickelt?

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Andrea Brocker Mitarbeiterin Jugendsekretariat der Stadt St. Gallen (Bild: Fredi Kurth)

Andrea Brocker Mitarbeiterin Jugendsekretariat der Stadt St. Gallen (Bild: Fredi Kurth)

Der Sommerplausch, das städtische Ferienprogramm für Schulkinder, hat diesen Sommer im Vergleich zu 2012 wieder mehr Teilnehmer angelockt. Über die Gründe gebe es nur Vermutungen, sagt dazu Andrea Brocker, Mitarbeiterin im Jugendsekretariat.

Wie hat sich der Sommerplausch dieses Jahr entwickelt?

2012 hatten wir so wenig Anmeldungen wie nie zuvor zu verzeichnen. 2013 waren es wieder mehr: Diesmal meldeten sich 622 Kinder für 1232 Anlässe an. Sportangebote besuchten 183 Kinder und Jugendliche.

Welches sind die Gründe für die Schwankungen?

Noch 2011 hatten wir mit 1700 Anmeldungen so viele wie nie zuvor. Die verregneten Ferien liessen dann 2012 viele St. Galler an die Sonne reisen. Das Wetter ist aber nur bedingt eine Ursache. Wegen des verregneten ersten Halbjahres hatten wohl auch dieses Jahr viele Ferien im Ausland geplant. Die Gründe für das Auf und Ab sind schwer eruierbar. Auch das jeweilige Programm kann mitspielen.

Was lief diesmal am besten?

Wie so oft waren das Schokoladegiessen und der Cinedome die Renner. Von den neuen Angeboten gefielen vor allem «Selber käsen wie anno dazumal», «Bau dein eigenes Solarmobil» und «Was macht ein Schlittenhund im Sommer?»

…und was macht er?

Er trainiert und zieht Wagen auf Rädern statt Schlitten. Die Kinder erfuhren allerhand über die verschiedenen Rassen und die Pflege der Tiere. Sonst lassen sich auch Schlittenhunde wie andere gerne streicheln und verwöhnen.

Wie sehen Sie die Entwicklung des Sommerplauschs generell?

Wir werden den jüngsten Sommerplausch auswerten und, wo nötig, anpassen. Unser Ziel ist es, dieses Ferienprogramm auch im nächsten Jahr wieder durchzuführen. (th)

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