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«Solitüde» kann umgebaut werden

ST.GALLEN. Das einst berühmte Ausflugsrestaurant Solitüde kann umgebaut werden. Die Baubewilligung liegt vor. Die Eigentümer, denen das Gebäude seit Ende 2013 gehört, erstellen im alten Bauernhaus zwei Wohnungen.
David Gadze
In die «Solitüde» soll schon bald wieder Leben einkehren. (Archivbild: Urs Bucher)

In die «Solitüde» soll schon bald wieder Leben einkehren. (Archivbild: Urs Bucher)

Die Verwandlung des Ausflugsrestaurants und Bauernhofs auf der Solitüde in ein Wohnhaus kann in Angriff genommen werden. Wie die städtische Baubewilligungskommission am Wochenende mitgeteilt hat, wurde für die Umnutzung eine Baubewilligung erteilt. Die Gebäude auf der Solitüde stehen seit Jahren leer. Das Ausflugsrestaurant war bereits 1990 geschlossen worden. Neubaupläne zu seiner Wiederbelebung scheiterten in der Vergangenheit mehrfach.

Einsprachen bereinigt

Gemäss Mitteilung der Baubewilligungskommission haben der Heimatschutz und der WWF gegen den jetzt aktuellen Umbau in ein Wohnhaus «wie bereits gegen frühere Projekte» Einsprachen erhoben. Diese konnten jedoch im Einvernehmen mit der Bauherrschaft bereinigt werden, indem das Baugesuch überarbeitet wurde. Der Heimatschutz habe sich zuerst gegen das neue Erscheinungsbild des Gebäudes gewehrt, führt Thomas Taverna, Sekretär der Baubewilligungskommission, auf Anfrage aus. So seien beispielsweise die Ausgestaltung der Fassade oder die Fenstereinteilung bemängelt worden. Nun gehören unter anderem die Ausführungsdetails der Fassade zu den Auflagen, welche an die Baubewilligung geknüpft sind.

Ausbau vom Kanton bewilligt

Der WWF habe die Vergrösserung der Wohnfläche im alten Bauernhaus beanstandet. Da sich das Gebäude in der Landwirtschaftszone befindet, darf die Wohnfläche nur um einen bestimmten Wert erhöht werden. Die Eigentümer planen, einen Teil des angebauten Stalls in die Wohnungen zu integrieren. Hierfür habe das kantonale Amt für Raumentwicklung und Geoinformation seine Zustimmung gegeben, sagt Taverna.

Wann nun mit der Umsetzung des Projektes auf der Solitüde begonnen werden kann sei offen, sagte Projektleiter Pascal Scheidegger auf Anfrage.

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