Solaranlage Remishueb eröffnet

Die Photovoltaikanlage Remishueb im Osten der Stadt produziert seit Juni Solarstrom. Sie wurde etappenweise in Betrieb genommen und am Mittwoch beim Imbodehuus offiziell eröffnet. Die Anlage erstreckt sich über die Dächer von neun Häusern.

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Die Solaranlage im Remishueb hat im Sommer schon eine grosse Menge Strom erzeugt. (Bild: Ralph Ribi)

Die Solaranlage im Remishueb hat im Sommer schon eine grosse Menge Strom erzeugt. (Bild: Ralph Ribi)

Als Harry Künzle die Solaranlage in der Remishueb einweihte, fielen Tropfen vom Himmel. Der Energiebeauftragte der Stadt machte dennoch ein freundliches Gesicht. Denn der neueste Beitrag zu einer umweltfreundlichen Stromerzeugung hatte im sonnenreichen Sommer ganze Arbeit geleistet und bereits einen Drittel der Jahresproduktion hergestellt.

Innerhalb eines Jahres realisiert

Auch Ulrich Fankhauser, Co-Präsident des Genossenschaftsverbands Höchst-Remishueb, sah die positive Seite: «Die Anlage wird nun wieder reingewaschen.» Obwohl einige Gänge durch die Institutionen notwendig waren, dauerte es von der Idee bis zur Verwirklichung des Projekts nur ein Jahr, die Installation des Erbauers Urs Gmür war in drei Monaten vollendet.

Vier Wohnbaugenossenschaften, G 91, Habilon, Remishueb-Imbonden und Remishueb STWEG, sind dem Projekt angeschlossen. Total neun Häuser sind mit Solarmodulen ausgestattet. Auf den Dächern von G 91 und Habilon wird bereits seit Juni Strom erzeugt. Ein Bauernhaus konnte aus Gründen des Heimatschutzes nicht in das Projekt einbezogen werden.

Zur Einweihung war die Quartierbevölkerung zu Bratwurst und Getränken eingeladen. Im Imbodehuus gab es eine ausführliche Präsentation mit Bildern.

Beitrag und Abnahmegarantie

Das kantonale Amt für Umwelt und Energie stand der Realisierung mit Rat und Tat beiseite. Früh war ein Beitrag aus dem Energiefond zugesichert, ebenso die Abnahmegarantie für den produzierten Strom.

In jedem Haus wird der erzeugte Strom per Funk abgefragt und per Funk an die Stadtwerke übermittelt. Die Abmachung erstreckt sich über 13 Jahre. «Bis dann sollte die Anlage amortisiert sein», sagte Reto Antenen, der Co-Präsident der Genossenschaft Remishueb-Imboden. (th)