SN Energie will in Windkraft investieren

ST.GALLEN. Windenergie habe Zukunft in Europa, schreibt der Stadtrat in einer Interpellationsantwort. Die Bezugsrechte sichern soll die SN Energie.

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Windräder zur Energieerzeugung in Norddeutschland. (Bild: dpad/Mario Vedder)

Windräder zur Energieerzeugung in Norddeutschland. (Bild: dpad/Mario Vedder)

Beflügelt vom per Volksabstimmung besiegelten Atomausstieg bis spätestens 2050, reichte SP-Stadtparlamentarierin Doris Königer Anfang Dezember eine Interpellation zum Thema Windenergie nach. Konkret: Wie kann sich die Stadt gemeinsam mit ihrem Energielieferanten SN Energie langfristig die Bezugsrechte von Elektrizität aus europäischer Windenergie sichern?

Gemeinsamer Auftritt am Markt

Die Interpellantin rennt mit ihrem Anliegen offene Türen ein. Auch der Stadtrat ist der Auffassung, dass die Windenergie Zukunft habe. Eine Beteiligung an europäischen Windparks müsse jedoch über die SN Energie erfolgen. Diese werde, um sich auf dem internationalen Elektrizitätsmarkt das nötige Gewicht zu verschaffen, mit anderen Schweizer Energieunternehmen eine Beteiligungsgesellschaft gründen. Ein entsprechender Vertrag soll bereits Mitte Jahr vorliegen.

20 Millionen von SN Energie

Erst mit einem Volumen von 250 Millionen Franken erscheint dem Stadtrat eine «sinnvolle Beteiligung» an Windparks möglich. Der Beitrag der SN Energie beliefe sich dabei auf rund 20 Millionen Franken, heisst es in der Interpellationsantwort weiter. Investiert werden soll gleichzeitig in verschiedene Anlagen in mehreren Nachbarstaaten. (an.)

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