Smartvote: Welche Liste passt zu mir?

Wie schon 2008 begleitet Smartvote auch in diesem Herbst die Stadtwahlen in St. Gallen, Gossau und Wil. Die verschiedenen Wahlen werden auf der Internet-Wahlplattform nächste Woche aufgeschaltet und damit öffentlich zugänglich sein. In St.

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Wie schon 2008 begleitet Smartvote auch in diesem Herbst die Stadtwahlen in St. Gallen, Gossau und Wil. Die verschiedenen Wahlen werden auf der Internet-Wahlplattform nächste Woche aufgeschaltet und damit öffentlich zugänglich sein. In St. Gallen hatten bis gestern mittag 82 von 308 Kandidierenden fürs Stadtparlament ihre Daten und Antworten auf politische Fragen ins Netz gestellt. Von den neun Interessenten für den Stadtrat hatte bis gestern sogar noch keiner seine elektronischen Hausaufgaben gemacht.

Wahlempfehlung per Mausklick

Was bei den ersten Versuchen als Spielerei abgetan wurde, ist inzwischen für viele fester Bestandteil des Wahlrituals: Sie konsultieren vor dem Ausfüllen ihres Wahlzettels www.smartvote.ch. Dort finden sie zum einen grundsätzliche Angaben zu jedem Kandidierenden. Zudem kann man sich eine individuelle Wahlempfehlung errechnen lassen. Das funktioniert so, dass die Wählerin oder der Wähler einen Fragebogen beantwortet, den zuvor auch Kandidatinnen und Kandidaten ausgefüllt haben. Der Computer vergleicht die Angaben und erstellt eine Liste, die zeigt, welche Kandidierenden einem politisch am nächsten stehen.

St. Galler Pioniere

Smartvote ist das «Kind» des Vereins Politools. Erstmals zum Einsatz gekommen ist die Online-Wahlhilfe bei den National- und Ständeratswahlen im Jahr 2003. Die Kandidierenden aus dem Kanton St. Gallen waren damals schon dabei. Premiere bei kantonalen Wahlen war 2004 in St. Gallen und im Thurgau. Einer der allerersten Einsätze auf kommunaler Ebene fand dann im Herbst 2004 in der Stadt St. Gallen statt. In diesem Jahr begleitet Smartvote hier am 23. September zum dritten Mal Stadtparlaments- und Stadtratswahlen. (vre)