Slawische Seele zum Dessert

Zarte Soprane, brummender Bass – am 13. A-cappella-Festival in Rorschach bekam nicht nur der Gaumen hervorragende Kost geboten. Auch was die Ohren in den teilnehmenden fünf Restaurants zum Nachtisch serviert bekamen, war von allererster Güte.

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Hörband (links) und Slawische Seele – zwei von fünf Formationen, die mit Schalk und tollen Stimmen am A-cappella-Festival begeisterten. (Bilder: Rudolf Hirtl)

Hörband (links) und Slawische Seele – zwei von fünf Formationen, die mit Schalk und tollen Stimmen am A-cappella-Festival begeisterten. (Bilder: Rudolf Hirtl)

RORSCHACH. Wer am Samstagabend durch die Rorschacher Innenstadt spazierte, der wähnte sich in einem Tonstudio. Unter der Linde vor dem Restaurant Mariaberg war der leise Refrain eines Kinderliedes zu hören und unten, am Gleis des Hafenbahnhofs, vernahmen die Ohren den schmetternden Gesang russischer Volksweisen, dargebracht vom Herrenquartett mit dem klingenden Namen Slawische Seele. Und Seele war es auch, was Chilli da Mur, Hörband, Gpu2 und Beat Poetry Club verband. Die Leidenschaft für den Gesang; vorgetragen in kaum für möglich gehaltener Qualität. Wer's ebenfalls erleben möchte, hat am kommenden Samstag in der zweiten Konzertnacht Gelegenheit dazu. (rtl)

Bild: Rudolf Hirtl oceandesign@bluewin

Bild: Rudolf Hirtl oceandesign@bluewin