SKIFAHREN: Kurze Saison für Skilifte in der Stadt

Die städtischen Skilifte Beckenhalde und Schlössli haben den Betrieb nur im Januar aufnehmen können. Obwohl die Verantwortlichen auf einen besseren Winter gehofft haben, sind sie mit der Saison zufrieden.

Merken
Drucken
Teilen
Das Skirennen am Schlösslihang in Haggen entschädigt die Betreiber des Skilifts für die kurze Saison. (Bild: Ralph Ribi (22. Januar 2017))

Das Skirennen am Schlösslihang in Haggen entschädigt die Betreiber des Skilifts für die kurze Saison. (Bild: Ralph Ribi (22. Januar 2017))

Lange mussten sich die Betreiber der beiden Skilifte in der Stadt gedulden. Doch im Januar meinte es Frau Holle endlich gut mit ihnen. Pünktlich zum Start ins neue Jahr konnten beide Skipisten geöffnet werden. Und am ersten Wochenende verzeichneten sowohl der Skilift in St. Georgen als auch jener in Haggen rekordverdächtige Besucherzahlen. Doch die Freude währte nur kurz. Bereits Ende Januar lag nicht mehr genug Schnee. Skifahren in der Stadt war nicht mehr möglich.

Der Skilift Beckenhalde in St. Georgen lief in der vergangenen Saison an 24 Tagen. Der Schlösslihang stand vom 5. bis 30. Januar an insgesamt 40 Halbtagen offen. «Wir sind einigermassen zufrieden mit der Saison», sagt Marcel Hurter, Betriebsleiter des Skilifts Beckenhalde. Natürlich habe er auf mehr schneereiche Tage gehofft, doch vor allem an den Wochenenden sei der Andrang riesig gewesen. Im Schnitt lief der Lift in den vergangenen 28 Jahren jeweils 150 Stunden pro Saison. «Dieses Jahr liegen wir mit 127 Stunden leicht unter dem Durchschnitt.» Das Problem sei der Regen gewesen. «Der hat uns zwischenzeitlich den Schnee reglerecht weggefressen.» So musste der Betrieb am 12. und 13. Januar komplett eingestellt werden. Auch die Schneekanone sei in dieser Saison wieder im Einsatz gewesen. «Sie lief 70 Stunden.»

Die Zukunft der Skilifte ist gesichert

Ähnlich äussert sich Kathrin Schmid Dronjak vom Skilift Schlössli in Haggen. «Obwohl wir den Lift länger betreiben wollten, sind wir zufrieden.» Nicht zuletzt, weil das traditionelle Skirennen durchgeführt werden konnte. «Zudem haben wir wieder zwei Nachtskifahren organisiert», sagt Schmid Dronjak. Eines dürfte die städtischen Wintersportler besonders freuen: «Wir werden den Skilift auch in der kommenden Saison wieder betreiben», sagen beide. (ren)