Skandal im «Adler»-Saal

Das Bühnenprogramm der Adlerbruet ist legendär. Über 700 Personen hielten sich im vergangenen Jahr im Mörschwiler «Adler»-Saal den Bauch vor Lachen. Auch diesmal bleibt kein Missgeschick geheim.

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Die Tricololas werden das Publikum auch diesmal mit Gesang und viel Klamauk unterhalten. (Bild: Corinne Allenspach)

Die Tricololas werden das Publikum auch diesmal mit Gesang und viel Klamauk unterhalten. (Bild: Corinne Allenspach)

MÖRSCHWIL. Das 3500-Einwohner-Dorf Mörschwil darf gut und gerne als eine der Fasnachtshochburgen rund um die Stadt bezeichnet werden. Nebst einer aktiven Guggenmusik, den Adlerbrüetern, die kürzlich ihr 30jähriges Bestehen feierte, läuft in kürze auch die Fasnachtsgesellschaft Adlerbruet wieder zur Hochform auf. Bereits zum 31. Mal lädt sie zum mittlerweile legendären Bühnenprogramm in den «Adler»-Saal ein.

Gemeindepräsident entlarvt

Mit Schnitzelbänken und Sketches werden die Missgeschicke der Mörschwiler und auch schweizweit bekannter Persönlichkeiten gnadenlos aufgedeckt. So hat Gemeindepräsident Paul Bühler bei der Gruppe «Mörschwil Total» mit Marco Aebi, Gallus Hasler, Bodo Würth und Marlen Gemperle mittlerweile einen Stammplatz. In der «TV-Show» werden mit der Kamera im Dorf wieder Persönlichkeiten interviewt und Skandale und Skandälchen aufgedeckt. Wie die Veranstalter verraten, sind diesmal der «Freihof», die Freiwilligenarbeit, das Zukunftskafi oder die Reise des Gemeindepräsidenten nach Indien ein Thema. Die beiden Schnitzler Andy Schmal und Urs Keller berichten auch diesmal über peinliche Momente bekannter Mörschwiler. Die Jungadler, Vater und Sohn Cornel und Patrick Eberle, schlagen sich mit den Tücken der modernen Handytechnik herum und kennen gleich noch einige Mörschwiler, denen das Handy auch schon böse Streiche gespielt hat. Gerngesehener Gast ist auch der Mann mit Hund, Marcel Truxius. Und in einem musikalischen Teil wird für die anstehenden Gemeinderatswahlen bereits ein Auswahlverfahren gestartet. «Paul Bühler wird ein harter Wahlkampf angekündigt», wie die Adlerbruet verspricht. Die Mörschwiler Jugend macht sich über die über 50jährigen «Töfflibuebä» lustig, die zu schnell durchs Dorf brettern, und Gemeinderat Peter Zingg als «Lorenz Löseler» organisiert für den abgesetzten Fifa-Präsidenten Sepp Blatter ein Ersatzbüro im Mörschwiler Gemeindehaus – inklusive Seesicht. Selbstverständlich gibt sich auch der 22. Ehren-Möbü Emil Wick die Ehre.

Mit und ohne Maskenball

Das Bühnenprogramm wird heute Freitag um 20 Uhr zum erstenmal gezeigt. Am Samstag, 6. Februar, um 19.30 Uhr zum zweitenmal, dann mit Ausbrütung des Ehrenmöbü und Maskenball. (pd/cor)

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