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Sitzungen sehr gut vorbereitet, Fragen unterschiedlich beantwortet

Ich habe als Gemeinderat in Waldkirch über mehrere Jahre mit Aurelio Zaccari zusammengearbeitet. Er war immer sehr gut auf die Sitzungen und die Traktanden vorbereitet. In seinem Ressort «Öffentliche Sicherheit und Verkehr» hatte er einige Herausforderungen zu meistern.
Roman Wenzinger, Untere Chennerstrasse 18, 9205 Waldkirch
Bild: Roman Wenzinger, Untere Chennerstrasse 18, 9205 Waldkirch

Bild: Roman Wenzinger, Untere Chennerstrasse 18, 9205 Waldkirch

Ich habe als Gemeinderat in Waldkirch über mehrere Jahre mit Aurelio Zaccari zusammengearbeitet. Er war immer sehr gut auf die Sitzungen und die Traktanden vorbereitet. In seinem Ressort «Öffentliche Sicherheit und Verkehr» hatte er einige Herausforderungen zu meistern. So waren die Integration der Feuerwehr in den Sicherheitsverbund Gossau, aber auch die Ersatzbeschaffung des neuen Tanklöschfahrzeuges für unsere Feuerwehr wichtige Themen. Beide Projekte hat Aurelio Zaccari sehr gut und unter frühzeitigem Einbezug aller Betroffenen umgesetzt. An den Vorbürgerversammlungen wurden beide Vorhaben kompetent vorgetragen und die Gutachten ohne Gegenstimmen angenommen. Die Arbeiten wurden dem Präsidenten der Arbeitsgruppe, Aurelio Zaccari, mit grossem Lob verdankt. Die Integration der Feuerwehr Waldkirch in den Sicherheitsverbund Gossau und die damit verbundene Beibehaltung unseres Depots sowie die günstige und schnelle Ersatzbeschaffung des TLF haben unserer Gemeinde viel Aufwand und Kosten erspart. Dies dank umsichtiger und frühzeitiger Weichenstellung des Ressortverantwortlichen Aurelio Zaccari. Die Feuerwehr funktioniert bestens und die Zusammenarbeit im Sicherheitsverbund ist in allen Bereichen eine Win-Win-Situation. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat hat Aurelio Zaccari sich für die Öffentlichkeit engagiert. Die Mobilfunkanbindung war und ist ein Thema in unserer Gemeinde. Als Projektleiter amtete auch hier Aurelio Zaccari. In einer Umfrage konnten alle Bürger mitteilen, was ihre Wünsche und Bedenken zu diesem Thema sind. Die Auswertung erfolgte an einer öffentlichen Veranstaltung, wo die Resultate mit Einbezug von Spezialisten der Swisscom, des Amtes für Raumentwicklung SG sowie Vertretern der Gemeinde präsentiert wurden. Für mich ist klar, Aurelio Zaccari hat sich für das Amt des Gemeindepräsidenten mehrfach bewiesen. Er wurde ja damals auch bereits nach vier Jahren als Gemeinderat zum Vizegemeindepräsidenten gewählt. Aurelio Zaccari erhält mit Überzeugung meine Stimme.

Mit Interesse habe ich am 2. Juni die erste Podiumsveranstaltung der Kandidaten fürs Gemeindepräsidium verfolgt. Aurelio Zaccaris Tochter stellte die Frage, was passiere, wenn die Arbeitsbelastung 80 Prozent überschreite, ob dann das Gemeindepräsidium wie bis anhin auf 100 Prozent aufgestockt werden könne? Aurelio Zaccari gab ihr und allen Anwesenden zur Antwort: Er würde bei der Polizei kündigen und hätte jederzeit Kapazität, ein 100-Prozent-Pensum zu übernehmen. Sandro D'Antuono sagte, als selbständiger Unternehmer sei er sich gewohnt, mehr als 100 Prozent zu arbeiten, dies sei für ihn absolut kein Problem. Am Podium der IG Bernhardzell wurde wieder die gleiche Frage gestellt. Nur war Aurelio Zaccaris Antwort da nicht mehr gleichlautend: Selbstverständlich wäre er bereit, mit einem Salär von 80 Prozent 100 Prozent zu arbeiten. Was stimmt denn nun?

Weiter wurden anfangs Juni beide Kandidaten gefragt, wie viele Jahre sie für das Amt zur Verfügung stünden. Aurelio Zaccaris Antwort war zwölf Jahre. Sandro D'Antuono hat acht Jahre angegeben und falls er noch Freude an der Arbeit habe und nochmals gewählt würde, könne er sich auch zwölf vorstellen. Er hat von Anfang an klar formuliert, er würde seine Treuhandfirma behalten, damit er keine Mühe habe, nach den Jahren im Dienste der Gemeinde Waldkirch in die eigene Firma zurückzukehren. Nun meine Frage an Zaccari: Nach zwölf Jahren als Gemeindepräsident sind Sie 57 Jahre alt – was machen Sie die restlichen Jahre bis zur Pensionierung? Können Sie einfach wieder in den Polizeidienst zurück oder bleiben Sie eventuell 20 oder gar 25 Jahre Gemeindepräsident?

Ich empfinde D'Antuonos Antworten als ehrlich. Ich glaube Aurelio Zaccari nicht, dass er sich für einen 100-Prozent-Job mit 80 Prozent Lohn zufriedengäbe, und ich glaube ihm auch nicht, dass er nach zwölf Jahren als Gemeindepräsident zurücktreten würde.

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