Sitterstrandweg wird stabilisiert

Am Sitterstrandweg wird ein Bauprojekt umgesetzt. Dicke Baumstämme sollen der Stabilisation des Weges dienen. Die Armee hilft mit Maschinen und Soldaten, das Bauvorhaben fertigzustellen.

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Die Armee hat begonnen, den Sitterstrandweg zu stabilisieren. (Bild: Oliver Schneider)

Die Armee hat begonnen, den Sitterstrandweg zu stabilisieren. (Bild: Oliver Schneider)

WITTENBACH. Vor zwei Jahren ist am Sitterstrandweg in der Nähe des Unterlässerhofs in Wittenbach eine alte Buche in den Fluss abgerutscht. Seitdem hat sich langsam, aber stetig ein Loch immer weiter in den Weg gefressen. Wanderer mussten deswegen einen Umweg um die Vertiefung machen. Nun soll das Hindernis nachhaltig beseitigt werden.

Lösung für die nächsten 40 Jahre

Kürzlich haben die Bauarbeiten begonnen. Geplant sei ein klassischer Holzkastenbau, sagt der lokale Revierförster Benjamin Gautschi, der das Projekt begleitet. «Neben dem Sitterstrandweg wird ein etwa sechs bis sieben Meter tiefer Graben ausgehoben, der danach mit dicken Baumstämmen, Schwellen und Zangen stabilisiert wird», Wichtig dabei sei ein solider Untergrund, damit der Bau nicht wieder in sich zusammenstürzt. Zuerst müssten jedoch sämtliches Schwemmholz sowie alte und nicht mehr intakte Verbauungen, die sich in den Jahren angereichert hätten, beseitigt werden. Die Lösung sollte für die nächsten 40 Jahre halten.

Armee hilft Wittenbach

Die Gemeinde Wittenbach stellt für die Instandsetzung Material zur Verfügung. Maschinen, fleissige Helfer und das nötige Know-how bringt die Armee mit. Angehörige einer Bausappeurkompanie des Militärs sollen die nächsten zwei Wochen am Projekt arbeiten. «Es ist eine gute Ausbildung für die Soldaten, die diesen Tätigkeiten auch im Zivilen nachgehen», sagt David Rickenbach, Presse- und Informationsoffizier des Katastrophenhilfebataillons 23. Zudem sei es optimal, die Wiederholungskurse mit etwas Nachhaltigem für die Gemeinde zu verbinden. Die Zusammenarbeit zwischen dem Militär und der Gemeinde Wittenbach bestehe schon seit Jahren. «Das Militär sucht immer wieder Projekte, aus denen die Soldaten im Einsatz viel lernen können.» Dieses Objekt sei ideal für einen lehrreichen Einsatz, sagt David Rickenbach. (os)

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