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SITTERSTRANDWEG: Pläne für Hängebrücke zwischen Engelburg und St.Gallen sind einen Schritt weiter

Mehrmals haben die Ortsbürger ihre Pläne für die Hängebrücke am Sitterstrandweg verworfen. Nun ist ein geeigneter Übergang gefunden. Das letzte Wort ist in dieser Sache aber noch nicht gesprochen.
Nina Rudnicki
Unterhalb des Wehres soll die Hängebrücke über die Sitter führen. (Bild: Hanspeter Schiess)

Unterhalb des Wehres soll die Hängebrücke über die Sitter führen. (Bild: Hanspeter Schiess)

Nina Rudnicki

stadtredaktion@tagblatt.ch

Mit ihrer Planung für die Hängebrücke über die Sitter ist die Ortsbürgergemeinde St. Gallen einen Schritt weiter: Neu ist der Übergang beim Schützengartenwehr vorgesehen. Dieses befindet sich unterhalb des Engelburger Quartiers Chapf und auf St. Galler Seite unterhalb des Waldstückes Chatzenstrebel. Direkt vom Sitterstrandweg soll dort eine rund hundert Meter lange und ein Meter breite Hängebrücke auf die andere Seite führen. Sie soll ausschliesslich von Fussgängern genutzt werden. «Wir konnten uns zudem mit der Dorfkorporation Engelburg einigen», sagt Arno Noger, St. Galler Bürgerratspräsident. So sind die beiden Waldeigentümer bereit, zwei Waldstücke untereinander abzutauschen. Damit gehört in Zukunft auch jenes Waldstück auf Engelburger Seite den Ortsbürgern St. Gallen durch das der Zugang zur Hängebrücke führen soll. «Voraussetzung für den Tausch ist allerdings, dass das Projekt die Bewilligung erlangt», sagt er.

Bevölkerung muss Brücke wollen

Die Idee für die Hängebrücke ist bereits 2013 entstanden. Damals überarbeitete die Stadt St. Gallen den Richtplan und hielt fest, dass im Grossraum Rotmonten/Engelburg eine Langsamverkehrsachse entstehen könnte. Die Ortsbürgergemeinde Straubenzell war an dem Projekt interessiert. Als sie 2015 in die Ortsbürgergemeinde St. Gallen integriert wurde, stellte sie rund 200 000 Franken für die Brücke zurück. Seither ist vorgesehen, das Projekt gemeinsam umzusetzen. «Aktuell schätzen wir, dass die Brücke insgesamt rund 500 000 Franken kosten wird», sagt Noger. Er betont, dass man aber nicht überstürzt vorgehen wolle. Einerseits hätten die Ortsbürger bislang nur wenige Rückmeldungen zur geplanten Brücke erhalten. Es gehe also zunächst einmal darum, die Stimmung in der Bevölkerung auszumachen. Andererseits müssten die Schutzverordnungen beachtet werden. Rund um das Gebiet der geplanten Hängebrücke befänden sich etwa ein Wildtierkorridor, ein Auenstandort und ein Sonderwaldreservat.

Bedenken wegen Natur- und Wildschutz

Bereits im letzten Jahr glaubte die Ortsbürgergemeinde in der Gegend Joosrüti einen geeigneten Standort für die Brücke gefunden zu haben. «Nachdem aber Natur- und Wildschutz sowie die Jäger Bedenken geäussert hatten, haben wir uns für den Übergang beim Schützengartenwehr entschieden», sagt Noger. Einen anderen Standort hatten die Ortsbürger aus denselben Gründen ebenfalls verworfen. Mit dem Übergang beim Schützengartenwehr stimmt aber alles. Auch der Wildtierlebensraum wird dort laut Noger kaum gestört. Realisiert wird die Hängebrücke allerdings nicht mehr in diesem Jahr. «Es ist ein Projekt, das uns längerfristig begleiten wird», sagt er.

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