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Singen, spielen und staunen

Die Entwicklung von Kleinkindern wird mit Singen und Musizieren gefördert. Dies wird in der Region mehr und mehr entdeckt. So auch in Engelburg, wo Kinder mit spielerischen Übungen herangeführt werden.
Angelina Donati
Musikpädagogin Esther Strässle (links vor dem Pult) singt mit Kindern unter vier Jahren und ihren Müttern im Schulhaus in Engelburg. (Bild: Ralph Ribi)

Musikpädagogin Esther Strässle (links vor dem Pult) singt mit Kindern unter vier Jahren und ihren Müttern im Schulhaus in Engelburg. (Bild: Ralph Ribi)

ENGELBURG. Auch wenn noch nicht alle Kinder singen können: Gestaunt, geklatscht und gekichert wird an diesem Vormittag im Musikzimmer des Schulhauses Engelburg allemal. Jeden Donnerstag trifft sich hier eine Gruppe von Müttern, teils auch Vätern, mit ihren Kindern zum gemeinsamen Singen. Das zieht auch «gwundrige» Schüler in ihrer 10-Uhr-Pause auf sich: Einige drücken ihre Gesichter an die Fensterscheibe und wollen sehen, was hier vor sich geht.

Mehr als nur Gesang

«Grüezi mitenand», begrüsst Esther Strässle, Musikpädagogin und Primarlehrerin, die Teilnehmer. Dem Teddybär, den sie in der Hand hält, wird eifrig das Pfötchen geschüttelt. Geduldig und mit viel Feingefühl nimmt sich Esther Strässle der Kinder an. Die Vorfreude der Kinder auf den Unterricht ist jeweils gross, wie einige Eltern sagen.

Mit dem Angebot «Kinder singen mit Eltern», auch «Voix-là lini» genannt, spricht die Musikschule Gaiserwald die ganz Kleinen, also Kinder von eineinhalb bis vier Jahren, an. Für alle anderen bestehen bereits der Chor für Kinder ab 2. Kindergarten bis 6. Klasse sowie der Jugendchor für Oberstufenschüler. Auf spielerische Art wird den Kindern die Musik nähergebracht. Ob Lieder, Verse oder Bewegungsspiele – oft begleitet Esther Strässle den Gesang auf dem Piano und bezieht Spielzeuge, Trommeln oder Rasseln mit ein. Das Singen und Musizieren fördere die frühkindliche Entwicklung und wirke sich positiv aufs Gemüt aus.

Interesse nimmt zu

Der neugeschaffene Unterricht für die Kleinen wollte im vergangenen Sommer allerdings nicht recht in die Gänge kommen. «Das Angebot musste sich wohl zuerst einspielen. Ausserdem gab es eine Terminüberschneidung mit dem Mukiturnen», erklärt sich Esther Strässle das anfangs geringe Interesse. Mittlerweile aber sei die musikalische Lektion nicht mehr wegzudenken. Auch in anderen Gemeinden in der Region, etwa Mörschwil und Wittenbach, besteht das Angebot. «Dieses Mal könnten sogar zwei Gruppen entstehen», sagt Esther Strässle. Ob diese in Engelburg oder erstmals in Abtwil durchgeführt würden, sei abhängig vom Wohnort der Teilnehmer.

Lieder prägen sich ein

«Husch, husch, husch», heisst es im letzten Lied, das Esther Strässle mit den Müttern und Kindern singt, bevor sich die Stunde dem Ende neigt. «Während die einen Kinder die gesamte Lektion problemlos mitmachen, haben andere etwas mehr Mühe, sich zu konzentrieren», sagt Esther Strässle.

Eingeprägt haben sich die Liedtexte und dazu passenden Bewegungen aber sowieso, wie gleich ein paar anwesende Mütter bestätigen. Sie sagen, dass die Kinder von sich aus bereits im Schulhausgang oder zu Hause singend, summend und tanzend durch die Räume hüpfen.

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