SIGNALISATION: Die Hüter der Schilder

Pro Velo und der Velokurier «Die Fliege» sind neuerdings für den Unterhalt der Signaltafeln auf Velo- und Skatewegen zuständig. Auf das Team kommt viel Arbeit zu.

David Gadze
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Einen Schilderwald wie diesen soll es künftig nicht mehr geben. Die Arbeitsgemeinschaft «Velolink» will die Übersicht verbessern. (Bild: PD)

Einen Schilderwald wie diesen soll es künftig nicht mehr geben. Die Arbeitsgemeinschaft «Velolink» will die Übersicht verbessern. (Bild: PD)

David Gadze

david.gadze@tagblatt.ch

2000 Kilometer lang ist das Netz der Velo-, Skate- und Mountainbikewege im Kanton St. Gallen. Für den Unterhalt der Signalisation und die Kontrolle der Routen ist neuerdings eine Arbeitsgemeinschaft von Pro Velo St. Gallen-Appenzell und des Velokuriers «Die Fliege» verantwortlich. Wie der Vorstand von Pro Velo an der Hauptversammlung vom Donnerstagabend bekannt gab, läuft der Auftrag des Kantons St. Gallen fünf Jahre.

Jede Signalisation vor Ort erfassen

Auf das zwölfköpfige Team kommt in den nächsten Wochen noch viel Arbeit zu: «Bis im Sommer müssen alle Routen abgefahren sein», sagt Vorstandsmitglied Michael Städler. Doch damit nicht genug: Die zuständige Person muss jede Signalisation vor Ort elektronisch erfassen beziehungsweise die bestehende Datenbank aktualisieren, um künftig einen effizienten Unterhalt gewährleisten zu können.

Das Problem sei, dass durch nachträglich angebrachte Beschriftungen oder neu hinzugekommene Routen vielerorts ein regelrechter Schilderwald entstanden sei, sagt Städler. Statt auf einer Tafel mit mehreren Piktogrammen ist dieselbe Route oft für Velofahrer, Skater und Mountainbiker separat ausgeschildert. Das sei unübersichtlich. Da an vielen Orten auch Tafeln für Wanderwege angebracht sind, sei auch eine Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen für die Wanderrouten geplant.

Die Infrastruktur nachhaltig verbessern

Der Auftrag von Velolink besteht darin, die Signalisationen zu unterhalten und die Tafeln gegebenenfalls zu ersetzen. «Wir wollen unser Know-how gezielt einbringen und die Infrastruktur nachhaltig verbessern», sagt Michael Städler.

www.velolink.ch