SIEBEN UMZONUNGEN GELTEN NOCH NACH ALTEM GESETZ: Sieben Pläne, fünf Einsprachen

Gegen die sieben Teilzonenpläne, die die Stadt bis Ende September öffentlich auflegte, ist wenig Widerstand erwachsen. Geduld braucht es für die einzelnen Vorhaben dennoch.

Sebastian Schneider
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Sebastian Schneider

sebastian.schneider@tagblatt.ch

Die Stadt Gossau hat es kürzlich wissen wollen: Ende August hat sie gleich sieben Teilzonenpläne aufgelegt und hat damit das Verfahren noch rechtzeitig vor dem Inkrafttreten des neuen kantonalen Baugesetzes am 1. Oktober eröffnet (Tagblatt vom 26. August). Gegen die Vorhaben hat sich wenig Widerstand gebildet: Zwei Projekte werden akzeptiert, gegen fünf ist jeweils nur eine Einsprache eingegangen. Die Stadt freut das nicht schlecht: «Das ist ein gutes Zeichen für Gossau», sagt Urs Salzmann, Kommunikationsbeauftragter der Stadt.

Überraschen mag vor allem, dass gegen die Umzonung im Arnegger Zentrum nur eine Einsprache eingegangen ist. Doch wie Erfahrungen generell zeigen, kann auch ein einzelner Einsprecher ein Projekt jahrelang hinauszögern. Deshalb kann man laut Salzmann natürlich nicht sagen, wann umgezont werden darf. Zuerst muss die Stadt auf die Einsprecher zugehen und mit ihnen verhandeln. «Ziel ist dabei immer, eine Einigung zu finden. Verlierer sollte es nie geben», sagt Urs Salzmann.

Grünes Licht für den Walter-Zoo und die Lehmann AG

Rascher vorwärts geht es mit der Umzonung beim Walter-Zoo, wo gegen die Umwandlung der Fläche beim Parkplatz in eine Intensiverholungszone keine Einsprachen eingelegt worden sind. Möglicherweise könne bereits nächstes Jahr das Parlament über den Teilzonenplan befinden. Bis dahin gilt es aber, Nacharbeit zu erledigen: Da man den Parlamentariern klaren Wein einschenken will, werden zuerst ein Sondernutzungsplan und ein Entwicklungskonzept ausgearbeitet und in die Vorlage integriert. Zoodirektor Ernst Federer bestätigt auf Anfrage, dass man bereits daran sei, den sogenannten Masterplan auszuarbeiten. Dieser sei dann auch wichtige Grundlage für eine weitere Umzonung, die in einigen Jahren erfolgen soll.

Ebenfalls freuen kann man sich bei der Holzwerk Lehmann AG: Die Einzonung in eine Industrie- und Gewerbezone am Standort im Erlenholz durchlief das Auflageverfahren ohne Einsprachen. Auch für dieses Projekt gibt es noch zu tun: Es muss laut Salzmann noch ein Erschliessungsvertrag abgeschlossen und die Verlegung des Loobaches geplant werden. «Üblicherweise ist diese Arbeit bereits vor der öffentlichen Auflage erledigt», sagt Salzmann. Aber eben: Dieses Mal hat die Auflage wegen des Baugesetzes pressiert.

Bei den fünf weiteren Projekten müssen Einsprecher an den Verhandlungstisch gebeten werden. Neben der Umzonung im Arnegger Zentrum gab es auch einen Einsprecher beim Teilzonenplan Schwalbenstrasse. Ebenfalls Widerstand gab es bei der Umzonung des städtischen Grundstücks 2331 an der Bächigenstrasse in eine Gewerbe-Industriezone. Das Gleiche gilt bei der Umzonung an der Wilerstrasse beim Moosburgweg. Schliesslich gab es eine Einsprache gegen den Teilzonenplan beim Gebäude an der Hirschenstrasse 27.