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«Sicherheitskontrollen werden begrüsst»

Nachgefragt
Katharina.schatton@tagblatt.ch

Wer an der Olma ins FM 1-Zelt möchte, sieht sich seit diesem Jahr Sicherheitsscans wie am Flughafen gegenüber. André Moesch, Leiter der Elektronischen Medien der Tagblatt-Gruppe, erklärt, warum dazu eine Dringlichkeit besteht und wie die neuen Eingangskontrollen bei den Besuchern ankommen.

Warum gibt es ab diesem Jahr verschärfte Sicherheitskon­trollen am FM 1-Zelt?

Zunächst muss gesagt werden, dass es bei solchen Anlässen mit hoher Besucherzahl wegen verschiedener Risiken standardmässig Sicherheitskontrollen gibt. Unsere neuen Vorkehrungen sorgen vor allem dafür, dass den Besuchern ein höheres Sicherheitsgefühl gegeben wird. Die Terrorangst, die heute nun einmal bei vielen sehr präsent ist, kann den Leuten so ein Stück weit genommen werden.

Gab es bis jetzt bemerkenswerte Funde oder Vorkommnisse bei den Kontrollen?

Glücklicherweise haben wir bis jetzt nichts Nennenswertes gefunden. Wir hatten auch noch nie eine brenzlige Situation. Das soll natürlich so bleiben. Schliesslich ist es ganz klar unser Ziel, lieber zu viel als zu wenig Prävention zu haben.

Wie war die Resonanz der Besucher? Hat sich schon einmal jemand geweigert, sich kontrollieren zu lassen?

Die Rückmeldungen der Leute haben uns überrascht: Die neuen Sicherheitsvorkehrungen werden sehr positiv aufgenommen, oft sogar aktiv begrüsst. Niemand hat sich bis jetzt geweigert, kon­trolliert zu werden.

Warum werden nicht alle Zeltbesucher zur Kontrolle aufgefordert, sondern nur ein Teil?

Uns stehen schlichtweg nicht die Ressourcen zur Verfügung, alle Besucher so genau zu kontrollieren. Dafür haben wir einfach zu wenig Zeit. Zudem bräuchten wir mehrere Checkpoints. Daher beschränken wir uns auf Stichproben.

Würden Sie sagen, die wachsende Sicherheit wird dem Aufwand gerecht?

In Zahlen lässt sich das nicht ausdrücken. Natürlich ist diese Massnahme mit einigen Kosten verbunden, aber für das so gewonnene Sicherheitsbefinden nehmen wir diese in Kauf.

Katharina Schatton

katharina.schatton@tagblatt.ch

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