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SETZLINGSMARKT: Wer ernten will, muss säen

Buntes Treiben auf dem Schlosshof: Besucher können sich diesen Samstag in Rorschacherberg inmitten regionaler Kulturgeschichte mit Setzlingen für Kräuter, Gemüse, Sträucher und Bäume eindecken.
Mattia Lorenzi
Hoffen auf besseres Wetter: 2016 gab’s zum Setzlingsmarkt Wind und Regen. (Bild: Ramona Riedener)

Hoffen auf besseres Wetter: 2016 gab’s zum Setzlingsmarkt Wind und Regen. (Bild: Ramona Riedener)

1557 erbaut und oftmals den ­Besitzer wechselnd fungiert das Schloss Wartegg als Zeitzeuge diverser historischer Epochen. So fand Zita von Bourbon-Parma, Gemahlin des österreichisch-ungarischen Thronfolgers und letzte Kaiserin der Donaumonarchie, 1919 nach Zerfall ebendieser, Exil in seinem Gemäuer. 1994, nach einer langen Phase der Stagnation betreffend Nutzung des Bauwerks, wurde die Anlage in Rorschacherberg erworben, behutsam renoviert und zum Hotel modifiziert. Der Förderverein Warteggpark sorgt für die Instandhaltung des mittlerweile als nationales Gartendenkmal anerkannten Schlossparks und unterstützt Projekte, die seine Attraktivität für die Bevölkerung steigern.

Diesen Samstag, 29. April, lädt der Verein zum vierten Mal zum Setzlingsmarkt. In Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen Pro Specie Rara und Bio Suisse ist es laut Pressemitteilung gelungen, mit einem einzigartigen Angebot an biologischen Pflanzen und Setzlingen aufzutrumpfen. 16 ausgewählte Aussteller wie Matthias Ries, der auch dieses Jahr mit über 50 Chili-Sorten vertreten sein wird, locken mit einer breiten Auswahl an Kräutern, Gemüsen, Sträuchern und Bäumen. Das Pflanzensortiment wird abgerundet durch Stände von Gartenbauern, Kunsthandwerkern und einer Töpferei. Besucher, so weiter im Statement, profitierten ebenfalls von der kompetenten und persönlichen Beratung der Gartenfachleute.

Führungen durch den Schlosspark

Auf Führungen durch den biodynamisch gepflegten Schlosspark erhalten Teilnehmer die Möglichkeit, sich über den Stand aktueller Projekte zu informieren, während Kinder sich auf Spielparcours, im Spielzimmer und beim Eselreiten austoben können. Eine Festwirtschaft mit Grilladen vom Feuerring ergänzt die Pâtisseriekreationen aus dem zu 100 Prozent auf biologisch angebaute Lebensmittel zurückgreifenden Schlossrestaurant. Markus Dürst umrahmt die Veranstaltung musikalisch.

Sehen, riechen, schmecken und berühren – der Anlass, so heisst es im Communiqué, verführe dazu, Neues zu entdecken oder im heimischen Garten ­auszuprobieren. Er sei, durch die malerische Kulisse des Standorts bestechend, zum Mekka der ­Ostschweizer Pflanzenfreunde geworden.

Mattia Lorenzi

mattia.lorenzi@tagblatt.ch

Hinweis

Setzlingsmarkt, Samstag 29. April, 9 bis 16 Uhr, Parkplätze sind vorhanden.

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