Seniorinnen und Senioren besuchen die Werkstätten des HPV

RORSCHACH. Mitglieder des Verbandes für Seniorenfragen Region Rorschach besuchten kürzlich die Werkstätten des HPV. In der Begrüssung zog Geschäftsleiter Erwin Ganz Parallelen zwischen HPV und SVS. Beide setzen sich für die Gleichwertigkeit ein.

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RORSCHACH. Mitglieder des Verbandes für Seniorenfragen Region Rorschach besuchten kürzlich die Werkstätten des HPV. In der Begrüssung zog Geschäftsleiter Erwin Ganz Parallelen zwischen HPV und SVS. Beide setzen sich für die Gleichwertigkeit ein. Ziele des HPV sind «Bilden, Begleiten, Beschäftigen». Den Grundstein hat Familie Stössel gelegt, die 1951 in der eigenen Stube mit dem Unterrichten von behinderten Kindern begann. Heute betreibt der HPV neben der Sonderschule auch die Berufsbildung, unterhält ein Schulinternat sowie betreutes und begleitetes Wohnen und bietet geschützte Arbeitsplätze an. Der HPV wird von 280 Mitgliedern getragen, eine Mitgliederzahl von 1000 ist erstrebenswert. Nach dieser Einleitung begab man sich zur Besichtigung der Räume und Werkstätten. Der Rundgang begann in der Spedition, wo alles eingelagert ist, was produziert wird. In der Lackiererei entdeckte man Fensterrahmen für Stadler Rail. Im Lagerraum finden sich Festbänke und Tische, die in der Schreinerei repariert und produziert werden. Diese können von Privaten und Vereinen gemietet werden. In den mechanischen Werkstätten absolvieren die jungen Leute zwei- oder vierjährige Lehren. Diese Werkstätten sowie die Schreinerei sind mit modernsten Maschinen ausgestattet und können mit jedem KMU-Betrieb konkurrieren. Der Rundgang hinterlässt bei den Teilnehmenden einen nachhaltigen Eindruck, wozu Menschen mit Behinderung fähig sind, wenn sich professionelles Personal ihrer annimmt. (GF)