Seit 15 Jahren Mesmerin in Untereggen

UNTEREGGEN. In den vergangenen 15 Jahren gab es einige Wechsel in der katholischen Pfarrei Untereggen. Ob in der Seelsorge, im Kirchenverwaltungs- und Pfarreirat oder bei den Ministranten und Lektoren.

Daniela Huber-Mühleis
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Mesmerin Helen Widmer gehört zur Pfarrei wie das Amen zur Kirche. (Bild: Daniela Huber-Mühleis)

Mesmerin Helen Widmer gehört zur Pfarrei wie das Amen zur Kirche. (Bild: Daniela Huber-Mühleis)

UNTEREGGEN. In den vergangenen 15 Jahren gab es einige Wechsel in der katholischen Pfarrei Untereggen. Ob in der Seelsorge, im Kirchenverwaltungs- und Pfarreirat oder bei den Ministranten und Lektoren. Geblieben ist die gute Seele der Sakristei: Helen Widmer, die 58jährige Mesmerin, die täglich hingebungsvoll ihr Kirchenamt ausübt.

Vielfältige Aufgaben

«Ich habe mich daran gewöhnt, dass ich an rund 40 Sonn- und Feiertagen im Jahr arbeiten muss», sagt Helen Widmer und lacht. Man spürt, dass sie die Arbeit erfüllt. Ihre Aufgaben sind vielfältig. Sie reichen vom Reinigen und Schmücken des Kirchenraums über die Bereitstellung der Eucharistie-Elemente bis zur Bedienung der Musikanlage. «Täglich öffne ich die Kirche um acht Uhr», sagt sie. Die pflichtbewusste Mesmerin ist auch für die Ministranten und Sternsinger zuständig, erstellt Einsatzpläne, übt mit den Kindern und kleidet sie ein. Damit Helen Widmer auch die Kommunion austeilen darf, hat sie den Kommunionsspendekurs absolviert. Seit 15 Jahren wird sie von der Hilfsmesmerin Maria Zeilinger entlastet und seit einigen Jahren von ihrem Mann Franz Widmer unterstützt. Er kümmert sich um die handwerklichen Arbeiten. Zudem ist sie Mitglied der Organisation Drehscheibe, die sich um die Gestaltung des Pfarreilebens sorgt.

Rom und andere Reisen

«Geselligkeit ins oftmals bedächtige Sakristanenleben bringen die Ministranten- und Mitarbeiterausflüge und die Reisen nach Rom», sagt Helen Widmer. Auch die Weiterbildungskurse des Sakristanenvereins des Bistums St. Gallen sind eine willkommene Abwechslung. Aufhören ist für sie auch nach 15 Jahren kein Thema. Und die Kirchbürger könnten sich die Glaubensgemeinschaft wohl kaum ohne die Mesmerin vorstellen. Sie gehört zur katholischen Pfarrei wie das Amen zur Kirche.