Seestrasse in Steinach aufwerten

steinach. Der Gemeinderat will die Seestrasse neu gestalten, wie er im «Steinach aktuell» schreibt. Die Seestrasse – eine Naturstrasse – soll einen beigen Festkiesbelag erhalten, an gewissen Stellen sind Pflästerungen geplant.

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steinach. Der Gemeinderat will die Seestrasse neu gestalten, wie er im «Steinach aktuell» schreibt. Die Seestrasse – eine Naturstrasse – soll einen beigen Festkiesbelag erhalten, an gewissen Stellen sind Pflästerungen geplant. Zudem soll für die Entwässerung der 180 Meter langen Strasse in der Strassenmitte eine Rinne gebaut werden. Diese Rinne teilt die Strasse in zwei Fahrbahnen. Für Gemeindepräsident Roland Brändli ist es «eine absolute Superlösung».

Erstens bliebe der Charakter der Strasse erhalten. Zweitens erübrigten sich die wiederkehrenden Unterhaltsarbeiten, welche die Naturstrasse heute verursacht.

Kanton beteiligt sich

Die Seestrasse ist gemäss kantonalem Strassengesetz als Gemeindestrasse zweiter Klasse eingestuft. Das heisst: Die Gemeinde ist für den Unterhalt zuständig. Es heisst auch, dass die Gemeinde den Bau und den Ausbau zu 100 Prozent den Grundeigentümern überwälzen könnte. Da der Kanton an der Aufwertung der Strasse interessiert ist, beteiligt er sich finanziell.

Auch die Gemeinde Steinach bezahlt mit. Gemäss Voranschlag kostet das Projekt insgesamt 305 000 Franken. Der Kanton finanziert den grössten Anteil: 152 500 Franken. Der Anteil der Gemeinde beträgt 50 800 Franken.

Anteil der Grundeigentümer

Von den etwa 20 Grundeigentümern wird gemäss Brändli eine Beteiligung zwischen 3000 und 8000 Franken verlangt. «Anstelle von 9000 bis 24 000 Franken», wie er betont.

Der Betrag setzte sich aus mehreren Faktoren zusammen: Die Grundstücksfläche, aber auch wie viel Meter der Strasse die Eigentümer effektiv nutzen.

Das Projekt liegt bis zum 9. März im Gemeindehaus Steinach öffentlich auf. Während dieser Auflagefrist könnten Einsprachen erhoben werden. Brändli hofft, dass es keine Einsprachen gibt: «Die Chance zur Verschönerung und Verbesserung müssen wir unbedingt packen.» (Gk./seb)

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