Seerestaurant wieder auf Kurs

Das Seerestaurant bietet ein vielfältiges Angebot. Seit gut einem Jahr ist Luca Andreano Kapitän auf diesem markanten Haus am Wasser. Die Paulaner Braustube laufe gut, andere Bereiche müssten sich noch etablieren, so Andreano.

Sebastian Keller
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Luca Andreano, Chef des Seerestaurants, beim Spargelwettschälen. (Bild: Sebastian Keller)

Luca Andreano, Chef des Seerestaurants, beim Spargelwettschälen. (Bild: Sebastian Keller)

Rorschach. Ballone hängen in der Luft wie Lampions; Männer mit weissen Hüten – wohl Köche – begrüssen die eintreffenden Gäste vor dem Eingang. Das Seerestaurant Rorschach hat Tag der offenen Tür – obwohl das Restaurant sieben Tage die Woche geöffnet ist. Für Luca Andreano, Geschäftsführer, dennoch eine Notwendigkeit: «Wir müssen das Vertrauen der Bevölkerung wiederherstellen», sagt er, während er den Gast durch den Weinkeller und die Seminarräume im ersten Stock geleitet. Vor gut einem Jahr hat er das Steuer des Seerestaurants übernommen.

Aus Fehlern lernen

Mit dem ersten Jahr sei er zufrieden. Vor allem die Paulaner Braustube mit Biergarten laufe gut. Dennoch feilen Andreano und seine Crew noch an Details: «Die Logistik im weitläufigen Biergarten müssen wir noch verbessern», sagt Adriano. Vor allem im Hinblick auf den nahenden Sommer: Während der Fussball-WM stellen sie an der Fensterfront eine Grossleinwand auf, wo die Spiele live übertragen werden.

Saisonales Angebot

Auch die Veranstaltungen im Jazzkeller kommen an: Abende mit Latino-Music seien beliebt, Karaoke hingegen müsse sich noch etablieren. Andreano ist sich dennoch bewusst: «Die Toplage alleine nützt nichts.» Man müsse dem Gast etwas bieten – Essen gebe es überall. Der «Mehrwert», den sie bieten wollen, mache sich auch auf der Speisekarte bemerkbar, wo neben Standardmenus auch Saisonales angeboten wird: Im März steht die tolle Knolle – die Kartoffel – im Mittelpunkt der Küche. Im April kommt Lamm auf den Teller.

Unterstützung aus Basel

Das Seerestaurant gehört zur Basler Berest-Gruppe, die schweizweit Restaurants führt. Das bedeute jedoch nicht, dass in Basel die Rorschacher Suppe gekocht wird. «Bei der operativen Führung sind wir autonom», sagt Andreano. Die Berest-Gruppe biete vor allem im administrativen Bereich – etwa in der Buchhaltung – Unterstützung. Das sei auch der Grund, dass der Gast nicht viel von dieser Zugehörigkeit spüre, sagt Andreano.

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