Seepegel leicht über dem langjährigen Mittel

Drucken
Teilen

«Der Bodensee hat aber ganz schön wenig Wasser», ist zurzeit oft zu hören. Spaziergänger, die das am Seeufer feststellen, sind überzeugt, «der Pegel ist viel niedriger, als sonst zu dieser Jahreszeit». Der Blick auf die Messstelle am Kornhaus zeigt aber ein anders Bild. Gestern zeigte der Pegel dort 395,18 m ü. M. Das langjährige Mittel für den Monat März beträgt aber 395,12 m ü. M. für den Bodensee bei Rorschach. Der Pegel liegt also sogar um sechs Zentimeter darüber. Allerdings war der Seepegel vor Jahresfrist etwas höher; am 2. März 2016 waren es 395,48 m ü. M. Das bisherige Maximum für den März wurde im Jahr 1970 mit 396,13 m ü. M. gemessen. Im Normalfall ist in den kommenden Monaten bis zum Sommer tendenziell mit einem Anstieg zu rechnen. (rtl)