Seemädchen verlieren gegen Krienserinnen

STAAD. Die Gäste vom SC Kriens aus der Innerschweiz starteten furios ins Spiel gegen die NLA-Damen des FC Staad und spielten auf Tempo. Nach 160 Sekunden nutzte Keller ihre Torchance und traf mit einem Flachschuss zur Führung. Die Einheimischen kamen zu zwei Distanz-Freistössen durch Bruderer.

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STAAD. Die Gäste vom SC Kriens aus der Innerschweiz starteten furios ins Spiel gegen die NLA-Damen des FC Staad und spielten auf Tempo. Nach 160 Sekunden nutzte Keller ihre Torchance und traf mit einem Flachschuss zur Führung. Die Einheimischen kamen zu zwei Distanz-Freistössen durch Bruderer. Beide verfehlten. Den Seemädchen fehlte vorerst der Biss und die Aggressivität. Ein Schuss aus 15 Metern war zu schwach und Böni hatte keine Mühe, den Ball zu halten. Nach 35 Minuten war dann aber die U20-Nationaltorhüterin Böni geschlagen. Trotzdem fiel kein Tor: Alleine vor dem Tor schiesst Bisquolm den Ball an den Pfosten.

Zur zweiten Halbzeit traten die Staader Frauen energischer auf und machten Druck. Sie spielten nach vorne, doch suchten sie zu wenig entschlossen den Abschluss. Auch Distanzschüsse, die auf dem feuchten Boden gefährlich gewesen wären, sah man nicht. Die beste Gelegenheit hatten die Seemädchen in der 70. Minute, als Sallmann einen Ball von der Grundlinie zur Mitte spielen konnte. Hardeggers Abschluss aus kurzer Distanz ging neben das Tor. In der Schlussphase setzten die Staaderinnen auf die Offensive. Die erfahrenen Krienserinnen verteidigten sicher und gekonnt. In der vierten Minute der Nachspielzeit war es Keller, die auf und davon zog bis zur Grundlinie und den Ball der eingewechselten Calligaris pfannenfertig auflegte. Es fiel das Endresultat – 2:0 für die Krienserinnen. (A.S.)