Seelos hat bei den Parteien die Nase vorn

BERNECK. Vor der Neubesetzung des Bernecker Gemeindepräsidiums lässt sich die SVP mit Nominieren Zeit. SP und DU Dorf & Umwelt verzichten auf eine Empfehlung, die FDP unterstützt Bruno Seelos. Bleibt die CVP. Deren Vorstand will diese Woche darüber beraten, wie es weitergeht.

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BERNECK. Vor der Neubesetzung des Bernecker Gemeindepräsidiums lässt sich die SVP mit Nominieren Zeit. SP und DU Dorf & Umwelt verzichten auf eine Empfehlung, die FDP unterstützt Bruno Seelos. Bleibt die CVP. Deren Vorstand will diese Woche darüber beraten, wie es weitergeht. Das ist zu klären, weil die Partei Seelos nominierte und erst nachher ihr eigenes Mitglied Margrit Wellinger ihre Kandidatur bekannt gab. Der öffentliche Anlass mit allen Kandidierenden findet erst am 22. Oktober statt.

Viele Meinungen gemacht

Im Dorf scheinen viele Meinungen bereits gemacht. Die SVP hat zwar noch nicht nominiert. Präsident Diego Heule geht aber davon aus, dass es «auf Bruno Seelos hinauslaufen» dürfte. Der in Berneck kandidierende Rorschacher Stadtschreiber habe zusammen mit Rorschachs SVP-Stadtpräsident Thomas Müller am Bernecker Anlass «SVP bi de Lüt» teilgenommen und hier Sympathiebekundungen erfahren. Die SP wird trotz neuer Ausgangslage mit nun vier Kandidierenden an ihrem Verzicht auf eine Empfehlung festhalten. In Berneck sei die SP bloss eine kleine Gruppe, sagt Präsidentin Myrtha Mathis. Sie spricht also lediglich für sich selbst, wenn sie verrät, dass Silvia Lenz ihre Sympathie geniesst. Von der Kandidatur Wellingers zeigt sie sich ebenso überrascht wie Karl Schwendener von der Gruppe DU Dorf & Umwelt. Auch DU gibt keine Wahlempfehlung ab, Schwendener sagt aber, dass er sich für das Gemeindepräsidium jugendlichen Schwung erhoffe und er sich für Seelos ausspreche. Seelos kenne Berneck gut und könne auch auf die jüngeren Menschen im Dorf eine positive Wirkung haben.

FDP bleibt bei Entscheid

Nicht wirklich verändert hat sich mit Wellingers Kandidatur die Ausgangslage aus Sicht der FDP. Parteipräsident Andreas Reis sagt, die FDP habe bereits nominiert und sich für Seelos entschieden. An diesem Entscheid zu rütteln, hat die Partei umso weniger Grund, als der zunächst parteilose Seelos inzwischen der FDP beitrat. (gb/lim)