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Seebus rentiert sich nicht

Ortsbus Die einzige Möglichkeit, sich in Rorschacherberg per öffentlichen Verkehr fortzubewegen, ist der Seebus. Seit neun Jahren befördert das Ortsbussystem Fahrgäste in der Region. Finanziell steht es um den Seebus jedoch nicht allzu gut: Laut Markus Schaib vom Amt für Verkehr liefert der Seebus kritische finanzielle Zahlen (Ausgabe vom 8. Juni).

Der Gemeindepräsident von Goldach Dominik Gemperli bestätigt die ungenügende Wirtschaftlichkeit. Pro gefahrenem Kilometer steigen laut ihm durchschnittlich 1,7 bis 2,2 Fahrgäste ein. Der Kostendeckungsgrad bewegt sich zwischen 22 und 33 Prozent. «Die Einsteigerzahl ist noch nicht befriedigend», sagt Gemperli. Ein Ausbau des Angebots mit dem nächsten Fahrplanwechsel sei daher nicht möglich. Die Nachfrage würde man jedoch im Auge behalten. «Wir können die Nachfrage jedoch nur beschränkt aktiv steuern», sagt er. Für den Goldacher Gemeindepräsidenten ist dies aber noch kein Grund, Massnahmen zu ergreifen. Das Ortsbussystem habe seine Berechtigung und bleibe ein wichtiger Pfeiler im Bereich der Naherschliessung. Laut Gemperli wird es die Aufgabe der Beteiligten bleiben, die Bedürfnisse auch in Zukunft genau zu analysieren und Rückschlüsse auf die Gestaltung des Angebots zu ziehen. «Es ist schwierig, ein städtisches Angebotskonzept in Gemeinden der Grösse von Goldach und Rorschach wirtschaftlich zu betrieben.» Daher brauche es Zeit, bis sich solche Angebote nachhaltig etablierten. (liw)

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