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See wird untersucht

BODENSEE. Das Bodenseewasser ist ein Naturprodukt. Es trägt wie jedes andere auch den «Fussabdruck» der Zivilisation.

BODENSEE. Das Bodenseewasser ist ein Naturprodukt. Es trägt wie jedes andere auch den «Fussabdruck» der Zivilisation. Spurenstoffe aus Medikamenten, Inhaltsstoffe von Reinigungsmitteln, Körperpflegeprodukte und Industriechemikalien finden sich im Bodensee, wie auch Abfallstoffe aus der Landwirtschaft. Dazu gehört das Phosphat, das in vielen Düngern vorkommt. Der Gehalt von Phosphat im Bodensee ist durch Verbesserungen an den Kläranlagen allerdings stetig gesunken – und mit ihm der Nährstoffgehalt des Sees und der Fischbestand. Ein Problem, das besonders die Fischer zu spüren bekommen. Der Bodensee sei zu sauber, beklagen sie sich. Es sei heute fast unmöglich, vom Fischen zu leben. Durch die geringere Konzentration an Phosphat wird allerdings die Sauerstoffversorgung des Tiefenwassers verbessert.

Nachdem im Genfersee Mikroplastikteile gefunden wurden, wird auch im Bodensee die Verunreinigung durch Mikroplastik untersucht. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen, Mikroplastik scheint aber im Bodensee kein bedeutendes Problem darzustellen. Eine Entwicklung, die für den Bodensee gefährlich sein könnte, ist die immer stärkere Verbauung der Ufer. Durch die Betonierung werden Pflanzen und Sträucher verdrängt und somit auch wertvoller Lebensraum für Tiere. Allgemein ist der Bodensee aber in einem sehr guten Zustand und stellt weder für Mensch noch Tier eine Gefahr dar. (joy)

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