Schweizer Geschichte auch im Lehrplan21

ST. GALLEN. Der St. Galler CVP-Kantonsrat Werner Ritter hatte sich bei der St. Galler Regierung in einer Interpellation mit 21 Mitunterzeichnern nach der Vermittlung der Schweizer Geschichte in der Volksschule erkundigt.

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ST. GALLEN. Der St. Galler CVP-Kantonsrat Werner Ritter hatte sich bei der St. Galler Regierung in einer Interpellation mit 21 Mitunterzeichnern nach der Vermittlung der Schweizer Geschichte in der Volksschule erkundigt. Insbesondere ging es ihm um die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler am Ende der Schule sowie nach der Geschichtsvermittlung mit dem neuen Lehrplan.

Im bisherigen St. Galler Lehrplan ist die Schweizer Geschichte in den Fachbereich «Mensch und Umwelt» integriert, sowohl im Teilbereich «Räume und Zeiten» als auch im Teilbereich «Individuum und Gemeinschaft», antwortet nun die St. Galler Regierung.

Zugang auch über Sagen

In den im Unterricht verwendeten Lehrmitteln erfolgt der Zugang zur Schweizer Geschichte sowohl über historische Sagen als auch anhand aktueller politischer Themen. Die heutigen Jugendlichen seien stärker für politische Themen sensibilisiert als frühere Generationen und setzten sich auch mit gesellschaftspolitischen Fragen auseinander, hält die Regierung fest.

Verhältnis von Macht und Recht

Auch im neuen Volksschul-Lehrplan des Kantons St. Gallen, der auf Beginn des Schuljahres 2017/18 eingeführt wird, sei die Schweizer Geschichte mit Schwerpunkt auf der Oberstufe im Fach «Räume, Zeiten, Gesellschaften» verankert. Die Kompetenzen bauten auf Grundlagen aus dem Fachbereich «Natur, Mensch, Gesellschaft» der Primarstufe auf. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich unter anderem mit dem Verhältnis von Macht und Recht in Vergangenheit und Gegenwart auseinander und lernen schweizerische Bräuche und Mythen kennen. (cz)