Schweiz im «Marktplätzli»

Im «Marktplätzli» hängen derzeit Bilder von der Künstlerin Suzanne Ledergerber. Gleichzeitig stellt Ursi Thoma selbstgemachte Glocken in dem Café aus. Die Kunstwerke stehen zum Verkauf.

Perrine Woodtli
Drucken
Trio im «Marktplätzli»: (v. l.) Ledergerber, Thoma und Künzler. Wie die Ausstellung dieses Mal ankommen wird, wird sich zeigen. (Bild: Perrine Woodtli)

Trio im «Marktplätzli»: (v. l.) Ledergerber, Thoma und Künzler. Wie die Ausstellung dieses Mal ankommen wird, wird sich zeigen. (Bild: Perrine Woodtli)

RORSCHACH. Egal wohin man auch schaut, überall hängen und stehen typische Schweizer Artikel im «Marktplätzli». Die Wirtin holt sich erneut die Innendekoration von Suzanne Ledergerber in die Cafébar. Neu ist auch zum erstenmal Ursi Thoma von der Etro AG mit dabei. Sie präsentiert die selbst hergestellten Glocken, die zu den Gemälden passen.

Die Kleinen unterstützen

Ledergerber konzentriert sich auf schweizerische Kunstwerke. Ihre Gemälde enthalten Sujets wie Kühe, Edelweiss und Glocken, die sie in ihre Bilder einfliessen lässt. «Ich mache ein Foto von einem Objekt und male danach rund um die Aufnahme das Bild. Man muss es ganz genau betrachten, um das Original zu erkennen», sagt Ledergerber. Bei den Glocken kommt Thoma ins Spiel. Die Etro AG, die schon in dritter Generation geführt wird, produziert und verkauft selbstgemachte Glocken, Edelweisshemden und den bekannten Appenzeller «Chüeligurt».

Laut der Wirtin Anita Künzler vom «Marktplätzli» sei dies eine sehr schöne Zusammenarbeit. «Wir helfen uns alle gegenseitig. Ich sage immer: <Wir Kleinen müssen zueinander schauen>.» Die seit Donnerstag ausgestellten Kunstwerke werden während der nächsten Monate im «Marktplätzli» stehen.

Neues Ambiente schaffen

Seit drei Jahren arbeiten das «Marktplätzli» und Ledergerber zusammen. Sie habe so schon mehrere Bilder verkaufen können, sagt die Malerin und fügt hinzu: «Unsere Zusammenarbeit ist wirklich eine schöne Sache.» Auch die Wirtin findet diese Synergien zwischen ihr und den Künstlerinnen toll. «Das Ambiente des Cafés verändert sich somit andauernd. Dies erfreut natürlich auch unsere Gäste», sagt Künzler. Ledergerber und Thoma danken dem «Marktplätzli» für die Möglichkeit, ihre Kunstwerke ausstellen zu dürfen.

Aktuelle Nachrichten