Schweissarbeiten lösen Brand aus

Während Jahren wurde ein Haus an der St. Anna-Schloss-Strasse in Rorschacherberg liebevoll renoviert. Gestern haben Schweissarbeiten ein Feuer entfacht, das alles innert Minuten zunichte machte.

Rudolf Hirtl
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Spektakulär: Der Hubretter wurde aufgebockt, um ihn an der steilen Lochstrasse einsetzen zu können. (Bild: Rudolf Hirtl)

Spektakulär: Der Hubretter wurde aufgebockt, um ihn an der steilen Lochstrasse einsetzen zu können. (Bild: Rudolf Hirtl)

Mit Löschfahrzeugen, Hubretter und Einsatzleitfahrzeug ist die Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg, unterstützt von der Feuerwehr Goldach, gestern Mittag mit 35 Mann an die St. Anna-Schloss-Strasse in Rorschacherberg ausgerückt. Dies, nachdem Anwohner Rauch in einem Haus gemeldet hatten. Wie es sich herausstellte, handelte es sich um einem Dachstockbrand, der rasch um sich griff und beträchtlichen Schaden anrichtete.

Feuerwehrleute mussten beim Wohnhaus, das sich seit längerer Zeit im Umbau befindet, Ziegel entfernen und Fenster einschlagen, um die Flammen zu bekämpfen, die sich durch die Isolation frassen.

Personen wurden nicht verletzt

Personen sind beim Brand gestern nicht zu Schaden gekommen. Ein Sanitätszug der Rettung St. Gallen blieb aber vorsichtshalber bis zum Ende des für die Feuerwehr heiklen Einsatzes vor Ort. Diese hatte nämlich nicht nur mit einer starken Rauchentwicklung zu kämpfen, sondern auch mit der Steilheit der am Haus vorbeiführenden Strassen. Bei der besonders abschüssigen Lochstrasse musste der Hubretter für die Löscharbeiten spektakulär aufgebockt werden. «Keine grosse Sache. Das üben wir regelmässig an anderen steilen Strassen in unserem Einsatzgebiet», sagt Feuerwehrkommandant Edgar Kohlbrenner dazu und nimmt zufrieden zur Kenntnis, dass beim Einsatz niemand verletzt wurde.

Laut Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei, ist ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Es werde davon ausgegangen, dass Schweissarbeiten Ursache für den Brand waren. Die genaue Brandursache wird vom kriminaltechnischen Dienst der Kapo St. Gallen ermittelt.