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Schwächephase kostet Sieg

Die Brühlerinnen verlieren das NLB-Derby auswärts gegen Kreuzlingen 24:26. Es wäre mehr möglich gewesen für das St. Galler Team. Es zog aber zehn schlechte Minuten ein.
Die Handballerinnen von Brühl (grün) und Kreuzlingen schenken sich im Ostschweizer Derby in der NLB nichts. (Bild: Andrea Stalder)

Die Handballerinnen von Brühl (grün) und Kreuzlingen schenken sich im Ostschweizer Derby in der NLB nichts. (Bild: Andrea Stalder)

HANDBALL. Das zweite Team des LC Brühl hatte noch eine offene Rechnung mit Kreuzlingen. Die St. Galler Equipe unterlag diesem Gegner bereits zweimal in dieser Saison. So waren die Brühlerinnen motiviert und gespannt auf das Spiel, wollten es auf jeden Fall gewinnen. In der Startphase fand das Heimteam aus dem Thurgau gut in die Partie, während die Gäste Mühe hatten. Die Deckung bekundete oftmals Probleme in der Absprache. Doch die St. Galler Equipe steigerte sich und schloss mehrmals erfolgreich über den Rückraum oder durch eine schnelle zweite Welle ab. Kreuzlingen versuchte krampfhaft, die aggressiv aufspielenden St. Gallerinnen aufzuhalten. Keine Equipe konnte sich entscheidend absetzen. So ging es mit einer 15:14-Führung für Brühl in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel starteten die St. Gallerinnen furios. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der entscheidende Vorsprung erspielt werden konnte. Doch im Handball kann die Anzeigetafel sehr schnell einen anderen Punktestand anzeigen. Während der wichtigsten Phase der Partie zogen die Brühlerinnen eine Schwächephase ein. Zehn Spielminuten der Unkonzentriertheit der St. Gallerinnen nutzte Kreuzlingen aus und erarbeitete sich dank einer kompakten Deckung und einfachen Kontertreffern einen Vorsprung von fünf Toren.

Nichts stimmte mehr

Das Trainerteam des LC Brühl, Martin Gerstenecker und Gallus Schlachter, versuchte während des Time-outs, die Konzentration der St. Galler Equipe wieder auf das laufende Spiel zu lenken, doch die Probleme der St. Gallerinnen häuften sich. Die Gäste hatten riesige Lücken in der Abwehr, die Absprache stimmte nicht mehr und im Angriff verloren die Spielerinnen den Mut und agierten mit zu wenig Druck in Richtung Tor.

Der Goalie des HSC Kreuzlingen brachte die Brühlerinnen mit seinen Paraden zunehmend zur Verzweiflung. Wie bereits in den vergangenen Aufeinandertreffen hielt Nadine Stein mehrere Siebenmeter und stand auch bei Gegenstössen der Brühlerinnen kompakt zwischen den Pfosten. Zudem häuften sich die technischen Fehler und Fehlpässe der Brühler Spielerinnen, wodurch das Heimteam immer wieder über Gegenstösse und die zweite Welle einfache Tore erzielte.

Die in der ersten Halbzeit gut funktionierende 6:0-Deckung des LC Brühl hatte vermehrt ihre Schwachstellen. So versuchten die Brühlerinnen auf eine 3:2:1-Deckung umzustellen, welche Kreuzlingen zu mehr Fehlern zwang, die Tore aber nicht verhindern konnte.

Vergeblicher Schlussspurt

Obwohl der Kampfgeist der St. Gallerinnen nicht verloren ging und der Fokus gegen Ende wieder voll auf das Spiel gelegt werden konnte, gelang es der Gastequipe nicht, den Vorsprung von Kreuzlingen wettzumachen. In einer hektischen Schlussphase gelang dem St. Galler Team keine Wende mehr. Mit einigem Glück konnte Kreuzlingen den Vorsprung halten und gewann das Spiel knapp mit 26:24. Erfolgreichste Torschützin Brühls war Patrizia Brunner mit acht Toren aus acht Versuchen. Brühl steht in der Tabelle auf Platz zwei. (pbr)

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