Schulparlament will Einheitsgemeinde prüfen

WITTENBACH. Die regionale Oberstufenschulgemeinde Grünau hat ein bewegtes Jahr hinter sich, wie der Schulrat an der Schulparlamentssitzung vom Montag erklärte.

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WITTENBACH. Die regionale Oberstufenschulgemeinde Grünau hat ein bewegtes Jahr hinter sich, wie der Schulrat an der Schulparlamentssitzung vom Montag erklärte. Nach der Sanierung des Schulhauses konnte dieses Anfang des Jahres wieder bezogen werden, was für die Lehrerschaft sowie Schülerinnen und Schüler einen Sondereffort bedeutet habe. Der Abschluss der Sanierungsarbeiten hat aber auch Auswirkungen auf die finanzielle Situation der Oberstufenschulgemeinde, zu der neben Wittenbach auch Muolen und Berg gehören. Entsprechend dem Voranschlag 2015 beträgt der Nettoaufwand rund 8,3 Millionen Franken, ist also gegenüber dem Vorjahr um gut 240 000 Franken höher. Der Grund für diese Zunahme liegt unter anderem bei den höheren Zinskosten, die sich durch das 14,4-Millionen-Franken-Darlehen von der Politischen Gemeinde ergeben.

Qualität halten

Neben finanziellen Themen und der Sanierung des Schulhauses beschäftigte sich der Schulrat aber auch mit den im Vorjahr gefassten Legislaturzielen. Zur Bewertung der Qualitätsmerkmale formulierte er einen Katalog, der 33 unterschiedlich gewichtete Kriterien enthält. «Besonders wichtig sind uns beispielsweise eine hohe Unterrichtsqualität, ein gutes Klima an der Schule sowie die Beibehaltung von Klassen- und Wintersportlagern», so Schulratspräsident Georges Gladig.

Grundsatzentscheid folgt

Daneben habe der Schulrat auch in zwei Projektgruppen der Gemeinde Wittenbach mitgewirkt, die sich mit einem Entlastungsprogramm und der Prüfung einer Einheitsgemeinde für Wittenbach beschäftigten. Um verschiedene Modelle zwischen dem Status quo und einer vollständigen Einheitsgemeinde zu vergleichen, entschied sich das Schulparlament nun dazu, eine parlamentarische Kommission einzusetzen. Die fünfköpfige Gruppe soll im Dezember erstmals zusammenkommen und einen Antrag zuhanden des Parlaments sowie des Schulrates stellen. Das Schulparlament wird im kommenden Mai in einer Grundsatzentscheidung darüber bestimmen, ob das Projekt Einheitsgemeinde weiterverfolgt wird. (sfe)